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Per Drehleiter in Schwindel erregende Höhe

Schwaigernvon Gabi Muth, HSt

Zwei Tage lang fei­erten die Wehrmänner der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr in Mas­sen­bach ihr Hof­fest. Gemütli­ches Bei­sam­men­sein, Infor­ma­tionen über Rauch­melder oder eine Fahrt mit der Dreh­leiter in Schwindel erre­gende Höhen standen auf dem Pro­gramm.

Die Männer um Abtei­lungs­kom­man­dant Helmut Gogel hatten bei ihrem Fest im Mas­sen­ba­cher Magazin alle Hände voll zu tun, um die zahl­rei­chen Gäste zu bewirten. Diese hielten es bei leckeren Speisen, kühlen Getränken und der Musik des Allein­un­ter­hal­ters ?Goldi? aus Mas­sen­bach­hausen lange bei den Flo­ri­ansjüngern aus.

Für die Kinder gab's Spiele rund ums Wett­spritzen, und wer es wagte, der konnte mit Markus Wet­tes­kind und Holger Chmel von der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit der Dreh­leiter in die Höhe reisen. Dem Himmel rund 20 Meter näher, war die Aus­sicht über die Mas­sen­ba­cher Dächer umwer­fend.

„Rauch­melder retten Leben - vor allem nachts.“ Unter diesem Motto infor­mierten Dieter Käss und Wolf­gang Sauer über die kleinen Lebens­retter. „Wenn die Men­schen schlafen, nehmen sie die Brand­ent­wick­lung nicht wahr und schon drei oder vier Atemzüge des Rauch­gases können tödlich sein“, erklärte Sauer. Auslöser für viele Brände, so ergänzte Käss, sei der Standby-Betrieb an Com­pu­tern, Fern­se­hern oder Haus­haltsgeräten.

Die beiden Wehrmänner würden es daher begrüßen, wenn der Gesetz­geber das Anbringen von Rauch­mel­dern vor­schreiben würde. Denn durch Rauch­gase ver­letzte Per­sonen aus Gebäuden retten zu müssen, sei für jeden Feu­er­wehr­mann das Schlimmste.

Bild 1: Reger Andrang herrschte bei der Dreh­leiter. (Foto: Gabi Muth)

Bild 2: Wett­spritzen (Foto: Volker Lang, Feu­er­wehr Schwai­gern)