QR-Code zur Seite

Neues Löschfahrzeug steht doch in Güglingen

Güglingenvon Thomas Dorn, HSt

Da waren selbst die im Zuhörer­raum sit­zenden Feu­er­wehr­leute über­rascht: Ohne größere Dis­kus­sion und ein­stimmig hat der Güglinger Gemein­derat am Diens­tag­abend zuge­stimmt, dass das neue Löschfahr­zeug, ein LF 10/6, nun doch in Güglingen und nicht in Eibens­bach stehen wird.

In der November-Sit­zung hatte der Gemein­derat den Kauf des rund 200 000 Euro teuren Gefährts zwar beschlossen. Damals hatte es aber eine lange Debatte über die Frage gegeben, wo das Fahr­zeug stehen sollte. Die Gesamt­wehr war nämlich überein gekommen, das neue Fahr­zeug im neu gebauten Güglinger Feu­er­wehr­haus unter­zu­stellen. Im Gegenzug sollte die Abtei­lung Eibens­bach das sieben Jahre alte LF 8/6 der Güglinger Wehr bekommen.

Begründet wurde dies mit ein­satz­tak­ti­schen Über­le­gungen. Am Ende hatte sich die Mehr­heit des Gemein­de­rats den­noch für das Eibens­ba­cher Magazin als Standort aus­ge­spro­chen.

„Wir halten den Beschluss vom November nicht für umsetzbar“, erklärte nun in der jüngsten Rats­sit­zung Bürger­meister Klaus Die­te­rich. Er werde den Bedürfnissen der Gesamt­wehr nicht gerecht. Unterstützt wurde die Ver­wal­tung in ihrer Ansicht von Kreis­brand­meister Uwe Vogel, der Mitte Dezember zu einer Bespre­chung in Güglingen war. Er bewer­tete die Über­le­gungen des Güglinger Feu­er­wehr­aus­schusses als „schlüssig“.

Vogel emp­fahl aller­dings auch, die aus dem Jahr 1996 stam­mende Feu­er­wehr­kon­zep­tion - inklu­sive Bedarfs­pla­nung und Risi­ko­ana­lyse - fort­zu­schreiben. Das soll nun laut Ver­wal­tung zeitnah geschehen, also „auf jeden Fall noch in diesem Jahr“ (Klaus Die­te­rich). Nicht zuletzt mit Blick auf künftige Anschaf­fungen - in zwei Jahren steht in der Abtei­lung Frau­en­zim­mern der Kauf eines neuen Fahr­zeugs an - ist dies auch nach Einschätzung der Ver­wal­tung sinn­voll.