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Neuer Rüstwagen wird im Sommer ausgeliefert

Eppingenvon Susanne Walter, HSt

Volles Haus bei der Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Eppingen in der Elsenzer Fest­halle: Zur Ver­an­stal­tung der Gesamt­wehr sind rund 280 Feu­er­wehr­leute aus allen Teil­orten und der Kern­stadt gekommen.

Von 186 Einsätzen ins­ge­samt berich­tete Feu­er­wehr­spre­cher Günter Brenner, davon ent­fielen allein 140 auf die Eppinger Wehr. 37 Brände gab es im Ein­zugs­ge­biet im ver­gan­genen Jahr, davon zwei Großbrände, einer am 4. Oktober im Eppinger Gänsgar­tenweg. Da die Wehr bei diesem Dach­stuhl­brand recht spät alar­miert worden sei, „konnte sich das Feuer unge­hin­dert aus­breiten, und die beiden Trupps stießen auf ein Sze­nario, wie es in Lehr­filmen kurz vor dem Flash Over anzu­treffen ist“, sagte Brenner. Ein anderes Mal hatten zündelnde Kinder einen Bal­kon­brand in Rohr­bach ausgelöst.

Schnelle Hilfe Der jüngste Großein­satz der Eppinger Wehr liegt kaum sechs Wochen zurück. Am 16. Februar wurde sie zu einem Schlaf­zim­mer­brand in die Kol­ping­straße gerufen. Auch dort war schnelles und präzises Vor­gehen gefragt, weil es zu einem großen Hit­ze­stau gekommen war, da der bren­nende Raum sehr klein war.

Auch bei den Hei­mat­tagen ist die Gesamt­wehr im Ein­satz. OB Klaus Holaschke betonte bei der Haupt­ver­samm­lung, dass dabei jede Abtei­lung gebraucht werde. Die Abwick­lung der Park­platz­zu­wei­sungen bei Großver­an­stal­tungen wie dem Lan­des­ju­gendtag liege zum Bei­spiel in der Hand der Feu­er­wehr. Der OB lobte an dieser Stelle die größte Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tion im ganzen Land­kreis Heil­bronn. Sie sei ein Aushänge­schild. Hinter den guten Berichten stecke harte Arbeit.

Der OB machte auch klar, wie sehr der Gemein­derat hinter der Wehr stehe. Jeder Stadt­teil hat seine eigene Wehr, auch das sei keine Selbst­verständlich­keit. Im Sommer bekomme die Eppinger Wehr einen neuen Rüstwagen für 404 000 Euro aus­ge­lie­fert. Finan­ziert werde er aus städti­schen und aus Lan­des­mit­teln. „Der Rüstwagen wurde am nötigsten gebraucht, weil er alle tech­ni­schen Geräte beinhaltet für den Ein­satz bei Ver­kehrsunfällen und für tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen“, macht Spre­cher Günter Brenner klar. Die nächste Anschaf­fung soll ein Löschgrup­pen­fahr­zeug für Adels­hofen sein. Für 25 Jahre ehrte Oberbürger­meister Holaschke die Lösch­meister Erwin Bock-Sitzler aus Adels­hofen, Karl-Heinz Wickenhäußer aus Eppingen, Jens Dau­ben­thaler, Bern­hard Holtz, Klaus Holtz, Fried­rich Müller, Rüdiger Pasker aus Mühlbach und den Ober­brand­meister Bernd Rei­mold auch aus Mühlbach, für 40 Jahre die Lösch­meister Gustav Pfeil und Dieter Sitzler aus Adels­hofen und Brand­meister Bert­hold Sitzler, der eben­falls aus Adels­hofen stammt. Befördert wurden im Rahmen der Haupt­ver­samm­lung Bas­tian Huber, Kevin Kenn, Dennis Schütz, Oliver Tho­maier und Ingo Klein aus Elsenz, Andreas Ehe­halt, Timo Geb­hard, Tobias Probst, Marco Sca­glione und Kai Hinger aus Eppingen, Gerd Doster und Lars Wind aus Klein­gartach, Andreas Holtz, Tim Huber, Helen Kappel und Susanne Knörle-Holz aus Mühlbach.

Bild: Zahl­reiche Feu­er­wehr­leute sind auf der Haupt­ver­samm­lung der Eppinger Gesamt­wehr für ihre her­aus­ra­genden Dienste geehrt worden.

Foto: Susanne Walter