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Nach Unfall neuer Wagen für Feuerwehr

Lauffen a.N.von Redaktion HSt

Die Stadt Lauffen stellt einen Antrag auf Neu­be­schaf­fung eines Rüstwa­gens für die Feu­er­wehr. Nach einem Ver­kehrs­un­fall hat das alte Fahr­zeug nur noch einen Rest­wert von 20 000 Euro, die Repa­ratur würde 40 000 Euro kosten, berich­tete Bürger­meister Klaus-Peter Wal­den­berger in der jüngsten Gemein­de­rats­sit­zung unter dem Tages­ord­nungs­punkt „Ver­schie­denes“. Mit Kreis­brand­meister Hans-Wil­helm Hans­mann habe er bereits gespro­chen, dieser werde den Antrag nach anfängli­chem Zögern jetzt doch unterstützen.

„Wir brau­chen das Fahr­zeug. Es ist das, das am häufigsten ein­ge­setzt wird. Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung ist immer öfter not­wendig“, betonte Wal­den­berger. Zwar könne man einen gebrauchten Rüstwagen für 30 000 bis 60 000 Euro bekommen, doch der sei dann auch schon 20 bis 25 Jahre alt.

Ein neuer Rüstwagen kostet rund 400 000 Euro. Nach Abzug der Ver­si­che­rungs­summe und der Zuschüsse müsste die Stadt noch 135 000 Euro dafür auf­bringen. Das Geld soll im Haus­halt 2006 finan­ziert werden.

Feu­er­wehr­kom­man­dant Heiner Schiefer erklärte, ein gebrauchtes Ersatz­fahr­zeug würde nur drei bis fünf Jahre halten. Zudem sei vieles daran tech­nisch über­holt und müsse ersetzt werden. „Eine Neu­be­schaf­fung wäre sinn­voller“, so Schiefer.