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Mit Drehleiter die Heimbewohner vom Balkon gerettet

Obersulmvon Redaktion HSt

Mel­deralarm: Dieses Ein­satz­stich­wort hat die Frei­wil­ligen Feu­er­wehren aus Stan­gen­bach und Neu­lau­tern zu einer Übung zusam­men­ge­rufen.

Die Feu­er­wehrkräfte alar­mierten nach einer genauen Lage­er­kun­dung des Alten- und Pfle­ge­heims in Stan­gen­bach die Dreh­leiter der Feu­er­wehr Ober­sulm. Es galt, anhand der Lauf­karten, die von der Brand­mel­de­an­lage ent­nommen wurden, die Waschküche zu finden und dort die Brandbekämpfung ein­zu­leiten. Die Feu­er­wehr­leute forschten nach und fanden heraus, dass sechs Per­sonen ver­misst wurden. Damit war klar, dass Men­schen „gerettet“ werden mussten.

Eine Person machte sich auf einem Balkon im zweiten Stock laut­stark bemerkbar und drohte zu springen. An glei­cher Stelle fuhr ein Roll­stuhl­fahrer aus „Ver­zweif­lung“ auf dem Balkon hin und her. Diese Per­sonen hatten die Feu­er­wehrmänner aus Ober­sulm mit der Dreh­leiter schnell in Sicher­heit gebracht. Die anderen Ein­satzkräfte hatten sich auf die Ret­tung der vier anderen Per­sonen kon­zen­triert. Mitt­ler­weile hatte sich der Brand dem Übungs­sze­nario ent­spre­chend im Wald hinter dem Gebäude aus­ge­breitet. Für die Ein­satz­lei­tung Grund genug, das Gebäude anhand eines Not­fall­planes zu eva­ku­ieren.

Nachdem alle Per­sonen in Sicher­heit gebracht und alle Brände gelöscht waren, kamen alle Ein­satzkräfte zu einer Übungs­nach­be­spre­chung vor dem Gebäude zusammen. Die Beob­achter ver­teilten Lob und Kritik am Vor­gehen im Gebäude, Retten und Betreuung der Per­sonen und der Brandbekämpfung. Alles in allem spricht die Feu­er­wehr in einer Pres­se­mit­tei­lung von einer gelun­genen Übung. Ein­zelne Fehler sollen abge­stellt werden. (red)

Foto: Die Stan­gen­ba­cher und Neu­lau­terner Feu­er­wehren hatten die Kame­raden aus Ober­sulm alar­miert. Diese rückten mit ihrer neuen Dreh­leiter an und halfen, einige Heim­be­wohner zu „retten“. (Foto: privat)