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Kran gondelte Besucher 56 Meter in die Höhe

Bad Wimpfenvon Iris Senghaas HSt

Einen abwechs­lungs­rei­chen Erleb­nistag für die ganze Familie bot die Frei­wil­lige Feu­er­wehr in Bad Wimpfen bei ihrem Tag der offenen Tür. Das gesamte Feu­er­wehr­haus und der Fahr­zeug­park mit all seinen Gerätschaften standen den inter­es­sierten Bürge­rinnen und Bürgern zur Besich­ti­gung offen.

Alle zwei Jahre findet ein Tag der offenen Tür bei der Wimp­fener Feu­er­wehr statt. „So ein Tag bietet eine ideale Möglich­keit, der Bevölke­rung das gesamte Tätig­keits­feld der Feu­er­wehr näher zu bringen und mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“, freut sich Kom­man­dant Rein­hold Korb.

Mit einem span­nenden Kin­der­pro­gramm wurde beson­ders den kleinen Besu­chern jede Menge geboten. Ins­ge­samt sieben Sta­tionen gab es zu bewältigen, ehe es zur Beloh­nung eine Fahrt im Feu­er­wehr­auto gab. Was­ser­eimer trans­por­tieren, Schläuche auf­rollen, „Brände“ löschen, Sand umfüllen, Gegenstände und Werk­zeug erkennen - die Kleinen hatten sicht­lich Spaß beim Erfüllen ihrer Auf­gaben, und sogar manch Eltern­teil kam zur Unterstützung des Nach­wuchses beim Spie­le­par­cours uner­wartet zu seinem Ein­satz.

Nicht nur die kleinen Besu­cher kamen beim Tag der offenen Tür auf ihre Kosten. Inter­es­sante Vorführungen brachten Groß und Klein zum Staunen. Wann ist man schon mal direkter Augen­zeuge eines Pkw-Absturzes aus zehn Meter Höhe? Auch die Gele­gen­heit zu einer Gon­del­fahrt in 56 Meter Höhe bekommt man nicht alle Tage. Der Kran, der die Schwin­del­freien nach oben beförderte, war den ganzen Tag über von Schau­lus­tigen und mutigen Gon­del­fahrt-Teil­neh­mern umringt.

Welch ver­hee­rende Ausmaße ein mit Wasser gelöschter Fett­brand annehmen kann, zeigte die impo­sante Demons­tra­tion einer Fett­ver­bren­nung. So manch Zuschauer war erstaunt, welch hohe Stich­flamme hierbei gen Himmel schoss.

Auf Gefahren hin­weisen, aufklären und Hin­ter­grund­in­for­ma­tionen lie­fern - auch dies hatten sich die Wimp­fener Feu­er­wehr­leute für den diesjährigen Tag der offenen Tür vor­ge­nommen. Jeder der anwe­senden Feu­er­wehrmänner stand den Besu­chern Rede und Ant­wort.

Zudem lag das druck­fri­sche Jah­res­journal des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes zur Mit­nahme aus. Eine umfang­reiche Broschüre, in der über die Tätig­keiten, das Umfeld, Beschaf­fungen und Einsätze sämtli­cher Feu­er­wehren im Stadt- und Land­kreis berichtet wird.

Auch das Rote Kreuz hatte einen Info­stand auf­ge­baut, um die Bevölke­rung über ihr Wirken und natürlich über die Zusam­men­ar­beit mit der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr zu infor­mieren. Übungen der Wimp­fener Jugend­feu­er­wehr run­deten das abwechs­lungs­reiche Pro­gramm ab.

Natürlich war für das leib­liche Wohl auch in diesem Jahr wieder bes­tens gesorgt. Schwäbisches Mit­tag­essen mit Schnitzel und Kar­tof­fel­salat oder Gulasch mit Spätzle, selbst geba­ckener Kuchen zur Kaf­fee­zeit und def­tiges Vesper zum Aus­klang des Tages - die Küchen­bri­gade hatte an diesem Tag alle Hände voll zu tun. Rund 60 Feu­er­wehr­leute und 15 Mit­glieder der Jugend­feu­er­wehr standen Kom­man­dant Rein­hold Korb an diesem Tag hilf­reich zur Seite und trugen zum Gelingen des unter­halt­samen Festes bei.
Foto: Laura, Melanie und Julia nahmen beim Tag der offenen Tür das Feu­er­wehr­auto ganz genau unter die Lupe. (Foto: Iris Seng­haas)