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Kommandant: Rauchmelder retten Brandopfern Leben

Langenbrettachvon Rainer Köller, HSt

Infor­ma­tionen, eine Schauübung und vor allem gemütli­ches Bei­sam­men­sein machten das Weißwurst­essen am Gerätehaus der Lan­gen­beu­tinger Feu­er­wehr wieder zu einem Fest, das zahl­reiche Gäste anlockte.

Zum neunten Mal hatten Abtei­lungs­kom­man­dant Ger­hard Kubach und seine Mann­schaft zum Weißwurst­essen ein­ge­laden. Der enga­gierte Wehr­chef sieht seine Auf­gabe auch im Bereich der Präven­tion. Er ist sich sicher, dass viele Brand­opfer nicht hätten sterben müssen, wenn sie Rauch­melder in ihren Woh­nungen gehabt hätten.

?Die meisten Ver­brannten sind erstickt im Rauch und konnten sich des­halb nicht mehr vor den Flammen retten?, erklärt der Fach­mann. Des­halb war und ist es ein Anliegen der Feu­er­wehr, die Bürger auf die kleinen Geräte auf­merksam zu machen. Am Infor­ma­ti­ons­stand wude tatsächlich viele Bürger beraten. Die häufigsten Fragen waren, wie viele Rauch­melder man braucht und wo sie in der Woh­nung ange­bracht werden sollen.

Die Jugend­warte der Lan­gen­bret­ta­cher Gesamt­wehr, Carolin Kreß und Martin Friedel, zeigten mit einer Gruppe ihrer jungen Schützlinge, was bei einem Ein­satz zu tun ist. Simu­liert wurde eine Explo­sion, bei der sich ein Arbeiter ver­letzte. Die Auf­gabe hieß also, den Ver­letzten retten und das Feuer löschen.

Vor­be­reitet war sogar ein rich­tiges Feuer in einer Metall­wanne. Als die Rauch­wolken immer wieder über den Fest­platz geweht wurden, bekamen die Zuschauer auch gleich das Gefühl, tatsächlich an einem Brandort zu stehen.

Mit Videos und Fotos gaben die Lan­gen­beu­tinger Flo­ri­ansjünger Ein­blick in ihre Arbeit. Für Kinder war ein Mal­ecke ein­ge­richtet worden und selbst­verständlich konnten die Erwach­senen die Fahr­zeuge und die Ausrüstung der kleinen Wehr anschauen, und die Kinder durften die beliebten Rund­fahrten mit dem Feu­er­wehr­fahr­zeug mit­ma­chen.