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Knobelaufgaben statt typischer Übung

Neudenauvon Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

Keine klare vor­ge­ge­bene Vor­ge­hens­weise, Arbeiten mit unter­schied­lichsten Gerätschaften und Team­work stehen bei „Kno­bel­auf­gaben“ in der Feu­er­wehr im Vor­der­grund. Zwei ver­schie­dene Auf­gaben mussten zwei Gruppen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau in der ver­gan­genen Übung meis­tern. Die erste Auf­gabe bestand darin, eine „Sitz­bank mit Rücken­lehne“ aus Geräten und Mate­ria­lien aus dem Tanklöschfahr­zeug bauen. Bevor aber die achtköpfige Mann­schaft ein­fach drauf los baut, musste ein kurzer schrift­li­cher Arbeits­plan von der Gruppe erstellt werden, erst danach durfte mit den Arbeiten begonnen werden. Das zweite Team hatte die Auf­gabe, eine „frei­ste­hende und frei­schwin­gende Schaukel“ aus Mate­ria­lien des Gerätewa­gens zu kon­stru­ieren. Nach maximal 40 Minuten sollten die Ergeb­nisse sichtbar sein und natürlich auch benutzbar. Beiden Mann­schaften gelang dies in krea­tiver Art und Weise. Da die Kno­bel­auf­gaben gut ankamen, wech­selten nun die beiden Mann­schaften und gingen an die jeweils andere Auf­gabe.

Die Schaukel wurde von beiden Mann­schaften mit Steck­lei­ter­teilen und einem Stand­rohr­schlüssel auf­ge­baut. Die Sitz­bank eben­falls aus Lei­ter­teilen, ledig­lich die Grund­kon­struk­tion war hier bei den beiden Teams unter­schied­lich.

Beiden Mann­schaften war am Ende der Übung klar geworden, dass ledig­lich mit Team­work und gemein­samen Pla­nungen und Ent­schei­dungen ein gutes Ergebnis her­aus­kommen kann – Ziel erreicht!

gez. Uwe Amann