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Kein Hobby, sondern verantwortungsvolles Ehrenamt

Leingartenvon Josef Staudinger, HSt

Die Gesel­lig­keit stand im Mit­tel­punkt des Kame­rad­schafts­abends der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr (FFW) Lein­garten. Es gab Ehrungen sowie eine Licht­bilder- und Video­schau über aktive Einsätze und die Fes­tivitäten der ver­gan­genen zwölf Monate. Den musi­ka­li­schen Ton im Kul­turgebäude gab DJ Patrick Rück (PR) mit aktu­ellen Chart-Hits an.

Kom­man­dant Rouven Leib­brand lobte die Partner der Wehrmänner und -frauen für ihre Unterstützung. Gott sei Dank habe es im ver­gan­genen Jahr keine kata­stro­phalen Einsätze gegeben. Locker und elo­quent zog er Par­al­lelen zwi­schen dem Feu­er­wehr­dienst und der Fußball-Welt­meis­ter­schaft. „Wichtig ist das Zusam­men­spiel aller Mann­schafts­teile“, unter­strich er und betonte Fle­xi­bilität und Ein­satz­be­reit­schaft.

Ein Drittel des Gemein­de­rates zeigte Flagge an diesem Abend. Die Präsenz der Bürger­ver­treter sei ein Zei­chen der Würdi­gung für den Feu­er­wehr­dienst, freute sich Bürger­meister Ralf Stein­brenner. Den Kame­rad­schafts­abend bezeich­nete er als „ver­diente Entschädigung für Ent­beh­rungen, Übungen und Einsätze“. Feu­er­wehr­dienst sei kein gewöhnli­ches Hobby, son­dern ein ver­ant­wor­tungs­volles Ehrenamt. „Bleiben sie dem Ehrenamt treu“, lau­tete Stein­bren­ners Appell an die Flo­ri­ansjünger, „damit die Bürger in Lein­garten ruhig schlafen können“.

Urkunden Vier Feu­er­wehr­leute wurden beim Kame­rad­schafts­abend für ins­ge­samt 115 Jahre Lösch- und Ret­tungs­dienst geehrt. Für 25-jährige Tätig­keit Lösch­meister Gunter Röslen sowie die beiden Brand­meister Ralf Henn­rich und Jürgen Fritz. Und auf beacht­liche 40 Dienst­jahre kann Haupt­feu­er­wehr­mann Gerd Spindler zurückbli­cken. Der Kame­rad­schafts­abend sei ein schöner Rahmen, ver­dienst­volle Mit­glieder zu ehren, sagte Rouven Leib­brand, der den Jubi­laren das Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Silber bezie­hungs­weise in Gold und eine Urkunde über­reichte. Von der Gemeinde gab es eine Uhr mit Gravur, von den Feu­er­wehr­ka­me­raden den obli­ga­to­ri­schen Geschenk­korb.

Gerd Spindler ist im Januar 1974 in die FFW ein­ge­treten. Der 59-Jährige ist in der Woh­nung des Gerätehauses auf­ge­wachsen und blieb auch nach seinem Umzug nach Schwai­gern der Lein­gar­tener Wehr treu. Das Ein­tritts­datum der beiden ehe­ma­ligen Schul­ka­me­raden Jürgen Fritz (43) und Gunter Röslen (44) datiert auf den 2. Januar 1989. Ralf Henn­rich wohnt seit 2005 in Lein­garten und gehört seit dieser Zeit der FFWL an. Seine Feu­er­wehr­kar­riere hat der heute 50-Jährige im März 1989 in Mar­bach begonnen.

Dan­keschön Auch die Leis­tung von Anne Pfoh wurde von Rouven Leib­brand gewürdigt, die 24 Jahre lang die Geschenkkörbe für Dienst­jubiläen und Geburts­tage bestückte, ehe sie die Tätig­keit jetzt in jüngere Hände gab. Es waren 150 Präsente mit einem Gesamt­ge­wicht von 1,5 Tonnen, hat Leib­brand recher­chiert.

Bild: Stell­ver­tre­tender Kom­man­dant Jochen Reske (v.l.) mit Gunter Röslen, Jürgen Fritz, Ralf Henn­rich, Gerd Spindler sowie Kom­man­dant Rouven Leib­brand. (Foto: Stau­dinger)