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Kaputter Lastwagen lässt Publikum staunen

Bad Friedrichshallvon Edgar Herterich HSt

Bei strah­lendem Son­nen­schein und som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen ver­lief der gut besuchte Tag der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall wunschgemäß. Während des ganzen Tages wurde das Publikum Besich­ti­gungen, Feu­er­wehr­in­for­ma­tionen und spek­takulären Vorführungen unter­halten.

Der Festtag begann bereits um 10 Uhr mit einem Frühschoppen im Feu­er­wehr­haus. Dabei fand auch eine Aus­stel­lung mit Bil­dern von beson­deren Feu­er­wehr­einsätzen, Geräten zum vor­beu­genden Brand­schutz, Rauch­mel­dern und allerlei Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­lien das Inter­esse bei den Besu­chern. Spätes­tens zur Mit­tags­zeit ver­la­gerte sich jedoch fast alles auf den großen Innenhof auf der rückwärtigen Seite des Feu­er­wehr­ma­ga­zins.

Im Ver­lauf des Tages ver­standen es die Feu­er­wehr­leute, den Besu­chern die vielfältigen Auf­gaben der Feu­er­wehr und ihre Aus­stat­tung mit tech­ni­schen Feu­er­wehrgeräten und die ver­schie­denen Feu­er­wehr­fahr­zeuge wie RW 2-Dreh­leiter, Vor­ausrüstwagen, DLK 23-12-Dreh­leiter und Tanklöschfahr­zeuge vor­zu­stellen. Stau­nend ver­weilte das Publikum vor einem total zertümmerten Lkw, aus dem der schwer ver­letzte Fahrer vor einiger Zeit von Feu­er­wehr­leuten mit­tels beson­derer Ret­tungsgeräte lebend geborgen werden konnte.

Bei den vorgeführten Fett­ex­plo­sionen wurde das Publikum aktiv beim fal­schen und rich­tigen Löschen der rie­sigen Flamme mit ein­be­zogen, ebenso beim Löschen der bren­nenden Kleider einer men­schengroßen Puppe. Zugführer Chris­toph Frühauf, der fast alle Demons­tra­tionen des Tages vorzüglich kom­men­tierte, hatte auch das sehr rea­lis­tisch vorgeführte, Pati­enten gerechte Retten ver­unglückter Insassen durch Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr aus einem ver­unglückten umge­kippten Auto ins Pro­gramm auf­ge­nommen.

An einem Ölsanimat konnten die Pas­santen beob­achten, wie mit den rich­tigen tech­ni­schen Geräten auf dem Wasser schwim­mendes Öl optimal vom Wasser getrennt werden kann. Nicht minder inter­es­sant und ein­drucks­voll waren die Ret­tungen von Ver­letzten aus 14 Metern Höhe mit­tels einer Dreh­leiter und Schleif­korb.

Die Jugend­feu­er­wehr bewies ebenso bei ver­schie­denen Ein­satzübungen Schnel­lig­keit und Können. Voll beschäftigt waren auch die Kids auf dem Action­par­cours, beim Ziel­spritzen und dem wage­mu­tigen Kis­ten­sta­peln.

Foto: Kaum zu glauben, dass der Fahrer dieses Last­wa­gens lebend geborgen wurde. Beim „Tag der Feu­er­wehr“ sorgte der Schrott­haufen für großes Auf­sehen. (Foto: Edgar Her­te­rich)