QR-Code zur Seite

Junge Union bezieht Stellung zum Katastrophenschutz im Lande

Die Vorwürfe, die der Ober­sulmer SPD Abge­ord­nete Rein­hold Gall in Rich­tung von Innen­mi­nister Heri­bert Rech und an die Seite der Bun­des­re­gie­rung in einer aktu­ellen Pres­se­erklärung gemacht hat, wider­spre­chen dem Mei­nungs­bild der Kata­stro­phenschützer im Lande. Darüber hinaus muss er sich selbst die Frage stellen, was in sieben Jahren Rot– Grün sich in Rich­tung des Zivil- und Kata­stro­phen­schutzes in Deutsch­land getan hat.

So wirft Rein­hold Gall dem Innen­mi­nister des Landes „Taten­lo­sig­keit“ in Bezug auf die Ver­tei­lung und Kürzung der Mittel im Zivil- und Kata­stro­phen­schutz auf Bun­des­ebene vor. Die Junge Union fragt sich, ob es dem SPD- Abge­ord­neten Gall ent­gangen ist, dass Kata­stro­phen­schutz eigent­lich urei­genste Auf­gabe des Landes ist.

Sollte es zu Kürzungen von Seiten des Bundes im Kata­stro­phen­schutz kommen, so ist das Land hierbei in der Pflicht. Die bis­he­rigen Struk­turen müssten in diesem Fall auf den Prüfstand und eine Überar­bei­tung wäre erfor­der­lich. Die Feu­er­wehren dürfen als Rückgrat des deut­schen Zivil­schutzes nicht zu den Ver­lie­rern der Reform zählen!

Die Atta­cken Galls in Rich­tung des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters sind typisch für das gesamte Ver­halten der SPD samt ihrer Ver­ei­ni­gungen. Am jet­zigen Zustand des Kata­stro­phen­schutzes tragen sieben Jahre rot – grüner Politik eine große Schuld. Zu Zeiten Schilys wurde die Einführung des Digi­tal­funks sowie eine not­wen­dige Neu­aus­rich­tung des Kata­stro­phen­schutzes durch ständiges hin und her zu Tode dis­ku­tiert.

Das Land schafft hin­gegen nun end­lich Fakten. So steht die Einführung des „TetraBOS“ (Digi­tal­funk) im Regie­rungs­be­zirk Stutt­gart für 2007 in den Startlöchern. Die anderen Regie­rungs­be­zirke werden in den Jahren 2008 und 2009 folgen. Innen­mi­nister Rech plant dies, ohne Mehr­kosten für die betrof­fenen Kom­munen sowie Land­kreise anzuhäufen; außerdem ist hierzu ein Son­derförder­pro­gramm des Landes für die Mit­wir­kenden des BOS (Behörden und Orga­ni­sa­tionen mit Sicher­heits­auf­gaben) ange­dacht.

Die Lan­des­re­gie­rung steht an der Seite der Feu­er­wehren des Landes. So wurden im Nach­trags­haus­halt 2005 über 4, 5 Mil­lionen Euro aus Baden-Württem­berg für die Sanie­rung des Feu­er­wehr­heimes im Schwarz­wald bereit­ge­stellt. Darüber hinaus kommen über 50 Mil­lionen Euro, also das gesamte Auf­kommen der Feu­er­schutz­steuer, den Feu­er­wehren im Lande zugute. So konnten im ver­gangen Jahr alle Zuschuss­anträge für Fahr­zeug­be­schaf­fungen im Land­kreis Heil­bronn für die Flo­ri­ansjünger bewil­ligt werden!

Die Junge Union im Kreis Heil­bronn sieht die Feu­er­wehren als Rückrad des Kata­stro­phen­schutzes in unserem Land. Jeder Feu­er­wehr­mann bringt durch seinen Ein­satz im Ehrenamt einen her­aus­ra­genden Bei­trag für unsere Gesell­schaft. Die Union im Lande ist somit auch die Partei des Ehren­amtes. Dies zeigt sich durch die Ver­wur­ze­lung vieler Jung­unio­nisten in Ver­einen, Kir­chen und Hilfs­or­ga­ni­sa­tionen vor Ort!

Markus Schuster
Pres­se­re­fe­rent