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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nordheim

Nordheimvon Marcel Karger, Feuerwehr Nordheim

Auf ein abwechs­lungs­rei­ches Jahr 2013 blickte Sieg­bert Uzel­maier, Kom­man­dant der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Nord­heim, in seinem Jah­res­be­richt während der Jah­res­haupt­ver­samm­lung am 15. Februar zurück. Ins­ge­samt 25 Übungs­abende haben für die 58 Kame­ra­dinnen und Kame­raden der Ein­satz­ab­tei­lung statt­ge­funden. Zu Ernstfällen alar­miert wurde man im ver­gan­genen Jahr 26 mal, eine Stei­ge­rung um zwei Einsätze zum Vor­jahr. Gerade einmal sieben Einsätze waren Brände. Elf Mal wurde tech­ni­sche Hilfe geleistet und sechs Fehl­alarme wurde regis­triert.

Der größte Ein­satz war der Dach­stock­brand eines im Bau befind­li­chen Gebäudes. Inmitten der Nacht zum 15. Mai waren neben der Feu­er­wehr Nord­heim auch die Feu­er­wehren Lauffen und Heil­bronn vor Ort. Gemeinsam konnte ein Aus­breiten auf das gesamte Gebäude und das direkt ange­baute Nach­bargebäude ver­hin­dert werden, sodass sich der Schaden über­wie­gend auf Teile des Neu­baus beschränkte.

Die Hoch­was­ser­lage Anfang Juni machte auch vor Nord­heim nicht halt. Die Schäden in Nord­heim hielten sich jedoch in Grenzen. Ledig­lich die Unterführung des Nord­heimer Bahn­hal­te­punktes stand knapp einen Meter unter Wasser.

Eine Not­falltüröffnung und ein Ver­kehrs­un­fall – zum Glück beide ohne schwer­wie­genden Aus­gang – sowie eine Hil­fe­leis­tung für den Ret­tungs­dienst mit der Lauf­fener Dreh­leiter waren auch unter den tech­ni­schen Hil­fe­leis­tungen.

Um für die Einsätze gerüstet zu sein ist es neben dem Übungs­dienst auch not­wendig das bei Lehrgängen das not­wen­dige Wissen erworben wird. Meh­rere Kame­ra­dinnen und Kame­raden „drückten dazu die Schul­bank“ bei Lehrgängen auf Kreis­ebene oder in der Fahr­schule zum Erwerb des LKW-Führer­scheins.

Eine Fort­bil­dung zum Thema „Not­falltüröffnung“ wurde in Nord­heim für die Feu­er­wehren im Zabergäu und Leintal abge­halten. Frank Hüsch, der bei der Berufs­feu­er­wehr Wies­baden beschäftigt ist, ging in einem theo­re­ti­schen Teil auf die recht­li­chen Grundsätze einer sol­chen Not­fallöffnung als auch auf die tech­ni­schen Eigen­heiten der Schlösser und Schließsys­teme ein. Im Anschluss konnten alle Teil­nehmer die Erkennt­nisse in prak­ti­schen Übungen umsetzen.

Jugend­wart Tobias Stopper berich­tete über die Aktivitäten der Jugend­feu­er­wehr. Die Jugend­li­chen, die sich alle zwei Wochen Diens­tag­abends treffen, gingen unter anderem gemeinsam ins Aqua-Toll, nahmen an der Adven­ture-Tour der Kreis­ju­gend­feu­er­wehr teil und ver­an­stal­teten einen 24-Stunden-Tag.

Der Per­so­nal­stand blieb mit 58 Ein­satzkräften zum Vor­jahr stabil. Zwar verließen zwei Per­sonen aus beruf­li­chen Gründen die Ein­satz­ab­tei­lung, jedoch kamen mit Marius Weiss und Jonas Nau­joks zwei Kame­raden als Über­nahmen aus der Jugend­feu­er­wehr hinzu. Auch die Jugend­feu­er­wehr kann von einem sta­bilen Stand von 18 Mit­glie­dern berichten. Die Alters­ab­tei­lung hat wei­terhin 14 Mit­glieder. Unter diesen ins­ge­samt 90 Per­sonen sind acht Frauen, fünf in der Ein­satz­ab­tei­lung und drei in der Jugend­feu­er­wehr. Erfreu­lich ist, das mit Sergen Tun­celli gerade ein wei­terer Kamerad aus der Jugend­feu­er­wehr auf dem Sprung in die Ein­satz­ab­tei­lung steht.

Gegen Ende des Jahres konnte der neue Mann­schafts­trans­port­wagen in Dienst gestellt werden. Die Aus­lie­fe­rung des Gerätewagen Trans­port verzögert sich noch etwas. Der­zeit wird mit einem Ein­treffen des Fahr­zeugs im März gerechnet.

Albert Decker, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender des Kreis­feu­er­wehr­ver­bandes, rich­tete Grußworte an die Ver­samm­lung. Beson­ders erfreue es ihn, dass die Ver­wal­tung und der Gemein­derat voll hinter ihrer Feu­er­wehr stehe.

Für ihren langjährigen Feu­er­wehr­dienst­wurden Karl Wehler mit dem Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen in Gold (40 Jahre) und Reiner Müller mit dem sil­bernen Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen (25 Jahre) von Bürger­meister Volker Schiek geehrt.

Die erste Amts­zeit von Kom­man­dant Sieg­bert Uzel­maier und seinen Stell­ver­treter Andreas Urban ging mit der Jahe­shaupt­ver­samm­lung zu Ende. Bei den während der Ver­samm­lung durchgeführten Wahlen wurden beide mit je 42 von 44 mögli­chen Stimmen von den Anwe­senden für eine zweite Amts­zeit (5 Jahre) wie­dergewählt.

Bild: Albert Decker (l.) und Bürger­meister Volker Schiek (r.) gra­tu­lierten (v.l.) Sieg­bert Uzel­maier zur Wie­der­wahl, Karl Wehler und Reiner Müller zur Ehrung. (Foto: Elke Khattab)