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In die Luft gehen mit der Drehleiter und dem "Heli"

Heilbronnvon Redaktion HSt

Viele Kleinen haben einen großen Berufs­wunsch: Feu­er­wehr­mann werden. Bei „Kinder, Kinder“ in Heil­bronn können sie schon mal testen, ob sie Nerven wie Draht­seile haben, wenn es heiß her­geht, und ob sie im kri­ti­schen Augen­blick Ruhe bewahren können. Denn wenn es brennt, dann muss es richtig schnell gehen. Aber wer weiß eigent­lich, wie man einen Notruf absetzt? Dafür haben die Flo­ri­ansjünger eigens eine Tele­fon­zelle dabei, die direkt mit einem Ein­satz­leit­wagen ver­bunden ist. Am Telefon müssen Kinder einen Unfall schil­dern, und üben so, was sie alles auf jeden Fall sagen müssen, damit die Feu­er­wehr sofort begreift, wo sie hin muss. Hin­terher wird der Notruf mit dem Kind bespro­chen. Lus­tiger geht es bei den Spritz­spielen zu: Mit dem Was­ser­strahl können Bälle durch einen Par­cours gelenkt und bren­nende Modellhäuser gelöscht werden.

Wie Men­schen aus einem ver­unglückten Auto gerettet werden können, dürfen Kids hautnah selbst mit­er­leben. Denn sie helfen den Profis beim Bergen. Ausgerüstet mit der ent­spre­chenden Schutz­klei­dung geht es ans Sichern der Unfall­stelle, das Retten und Ver­sorgen des Dummys. Alle Mittel und Geräte dürfen die Kinder eigenständig ein­setzen und bedienen.

Die Höhen­ret­tungs­gruppe der Feu­er­wehr demons­triert am K3 ver­schie­dene Abseil­tech­niken beim Bergen von Ver­unglückten in großer Höhe. Auch eine echte Löschtruppe wird einen Brand­ein­satz vorführen. An einem Baugerüst können alle Besu­cher durch trans­pa­rente Wände die Arbeit der Ein­satzkräfte beob­achten. Sogar einen Tauch­con­tainer hat die Feu­er­wehr dabei. Durch die Pan­zer­glas­scheiben des Con­tai­ners lässt sich ver­folgen, wie Men­schen aus einem Auto unter Wasser gerettet werden.

Wer sich am Info­stand die Mühe macht, und bei einem Quiz Fragen zum Feu­er­wehr­alltag beant­wortet, der gewinnt mit etwas Glück einen Hub­schrau­ber­flug, den die Stadt­in­itia­tive mit der Feu­er­wehr ver­lost, oder eine Fahrt mit der Dreh­leiter. Jede halbe Stunde ent­schweben Gewinner in eine Höhe von 30 Metern und sehen die Heil­bronner City aus der Vogel­per­spek­tive. Unten warten außerdem Ein­satz­fahr­zeuge auf Neu­gie­rige - sie können besich­tigt werden. (red)

Bild 1: Bei Spritz­spielen in der Sülmerstraße ist Geschick­lich­keit gefragt. (Fotos: Archiv/Veigel)

Bild 2+3 FW-HN

Bild 4: Wenn irgendwo Feu­er­wehr­leute auf­tau­chen wird es in der Regel heiß. So auch in der Sülmerstraße am Samstag, wenn die Feu­er­wehr mit schwerem Gerät anrückt und die Kinder als ret­tende Helfer braucht. Dann dürfen die Jüngsten Löschen, Not­rufe absetzen und Men­schen bergen.