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Hurra, der Kindergarten brennt

Schwaigernvon Volker Lang, Feuerwehr Schwaigern

Wer am Samstag Vor­mittag durch die Kern­er­strasse fuhr, konnte dies meinen. Die Feu­er­wehr war mit 4 Ein­satz­fahr­zeugen vor­ge­fahren, Rauch drang aus Türen und Fens­tern des Kin­der­garten, von den Feu­er­wehrmännern wurden eilig Schläuche aus­ge­rollt. Was war da nur los?

Bereits um 9 Uhr waren die Kinder zu einem extra Tag in den Kin­der­garten bekommen. Der stell­ver­tre­tende Abtei­lungs­kom­man­dant Frank Hol­der­rieth und Feu­er­wehr­mann Axel Wennes waren gekommen, um den Kin­dern einiges zum Thema Feuer und Feu­er­wehr zu erzählen. Nach all­ge­meinen Infor­ma­tion über die Feu­er­wehr wurde ein anwe­sender Vater mit Hilfe der Kinder als Feu­er­wehr­mann ein­ge­kleidet. Dabei wurden die ein­zelnen Teile der Ein­satz­klei­dung ausführlich erklärt. Als nächstes kam der Notruf zur Sprache: wie wird die Feu­er­wehr alar­miert, was muss beim Notruf alles gesagt werden, damit die Feu­er­wehr z. B. auch die Ein­satz­stelle findet. Schließlich wurde noch ausführlich Sinn und Zweck von Rauch­mel­dern erklärt.

Warum es so wichtig ist einen Rauch­melder im Haus instal­liert zu haben, zeigte sich kurz danach. Plötzlich ertönte zur Über­ra­schung aller, der im Flur des Kin­der­gar­tens instal­lierte Rauch­melder. Als man die Zim­mertüre zum Flur vor­sichtig ein Stück öffnete, drang bereits dichter Rauch ins Zimmer. Es brennt, es brennt. Jetzt hilft wirk­lich nur noch der Notruf. Schnell abge­setzt und dann warten, dass die Feu­er­wehr hof­fent­lich schnell kommt und alle retten kann. Jetzt wurde den Kin­dern auch bewusst, wie lange eine Minute wird, wenn man auf Hilfe wartet. Nach fast 10 Minuten, die bei­nahe zu einer Ewig­keit wurden hörte man das Mar­tins­horn der Feu­er­wehr­fahr­zeuge. Jetzt ging alles ganz schnell, der Ein­satz­leiter Uwe Schlund ver­schafft sich einen Über­blick, gibt seine Befehle und schon wird vom ersten Trupp, geschützt mit Press­luft­atmer, der ganze Kin­der­garten nach Per­sonen durch­sucht. Nachdem auch die Kinder in ihrem Zimmer ent­deckt waren, konnten diese über einen Sei­ten­aus­gang sicher ins Freie gebracht werden.Gleich­zeitig wurde das Feuer mit mehren Strahl­rohren gelöscht.

Nachdem sich Kinder, Eltern, Betreue­rinen und Feu­er­wehr­leute mit Bren­zeln und Apfel­saft von dem Schre­cken erholt hatten ging es im Garten weiter. Uwe Schlund erkläre die Anwen­dung von Feuerlöschern. Zwei von den Kin­dern gebaute Papphäuser wurden nach­ein­ander in Brand gesteckt, Betreue­rinnen und Kinder konnten sich nun selbst im Feuerlöschen üben.

Abschließend bedanke sich das Kin­der­gar­ten­team bei der Feu­er­wehr für die infor­ma­tive und span­nende Gestal­tung des Vor­mit­tags.