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Heilbronns ehemaliger Feuerwehrkommandant Klaus Würker feiert 70. Geburtstag

Heilbronnvon Redaktion HSt

Ein Leben für die Feu­er­wehr

Die Ein­satz­lei­tung vom Feld­her­renhügel herab war nie die Sache von Klaus Würker.
In all den 23 Jahren, in denen der Brand­di­rektor an der Spitze der Heil­bronner Berufs­feu­er­wehr stand, war sein Platz ganz vorne. Heute feiert der gebürtige Back­n­anger, der 1957 mit 20 Jahren Feu­er­wehr­mann in Stutt­gart wurde und dem 1972 die Lei­tung des Feuerlöschwe­sens der Stadt Heil­bronn übert­ragen wurde, seinen 70. Geburtstag.
Stolz kann Klaus Würker, der 1984 mit dem Bun­des­ver­dienst­kreuz aus­ge­zeichnet wurde und Träger der höchsten Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen ist, darauf sein, dass er jeden seiner Männer gesund vom Ein­satz zurückge­bracht hat. Er selbst wurde mehr­fach im Kampf gegen die Flammen ver­letzt.
Ein­ge­graben haben sich im Gedächtnis des nach außen stets ruhig und sach­lich wir­kenden Mannes, für den der Beruf des Feu­er­wehr­mannes von Anfang an Beru­fung war, unter anderem die schreck­li­chen Bilder nach dem Absturz eines „Phantom“- Düsenjägers bei Eppingen (1977) oder der Pers­hing-Brand auf der Wald­heide (1985).
Am Herzen lagen Klaus Würker die Aus­bil­dung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehren in der Region Heil­bronn-Franken, die Pflege des Mit­ein­an­ders von Berufs- und Frei­wil­liger Feu­er­wehr und die Ver­bes­se­rung der psy­cho­lo­gi­schen Betreuung von Feu­er­wehrmännern, die viel Leid im Laufe ihres Berufs­le­bens sehen müssen. Maßgeb­lich war Klaus Würker, der sich in seiner Frei­zeit in Geschichtsbücher „ver­graben“ konnte, am Bau von drei neuen Gerätehäusern und an der Pla­nung der Heil­bronner Haupt­feu­er­wache an der Beet­ho­ven­straße betei­ligt. jof