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Handspritze ist der Hingucker

Wüstenrotvon Petra Laidig, HSt

Ein echter Hin­gu­cker ist die his­to­ri­sche Feu­er­wehr-Hand­spritze, die die Feu­er­wehr­ka­me­raden aus Wüstenrot-Mai­en­fels den Besu­chern bei ihrer Hocketse vorführte. Das alte Stück, seit 1873 im Besitz der Mai­en­felser Feu­er­wehr, wurde bei der Gießerei Kurtz in Stutt­gart erstanden, während der ver­gan­genen Win­ter­mo­nate von Ver­eins­mit­glie­dern aufwändig restau­riert. „Wir haben die Spritze in sämtliche Teile zer­legt. Danach poliert, gestri­chen und die Saug­schläuche mit Lei­nentüchern neu umwi­ckelt", sagte Kom­man­dant Thomas Rau.

Zum anschließenden Wett­spritzen mit der alten Spritze hatten sich schnell ein paar Mann­schaften gebildet, die gegen­ein­ander antreten wollten. „Wasser marsch" gab Rau das Start­si­gnal. Ange­feuert von den Zuschauern musste kräftig gepumpt werden, um das Wasser durch den ange­schlos­senen Schlauch in einen auf­ge­stellten Eimer zu spritzen. „Puh, das ist ja ganz schön anstren­gend", stellte man­cher Teil­nehmer fest. Klar, dass das Wasser nicht nur im Eimer lan­dete, son­dern manch einer zu einer uner­war­teten Dusche kam. Doch die war bei den hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen will­kommen.

Schon seit 20 Jahren ver­an­stalten die Mai­en­felser ihre Hocketse beim Feu­er­wehr­ma­gazin in Wüstenrot-Busch. „Volles Haus" hieß es daher auch am Sams­tag­abend wieder. Tatkräftig unterstützt werden die 30 Aktiven von ihren Ehe­frauen und Lebensgefährtinnen. Das bei den Gästen beliebte Schaschlik wird im Vor­feld von ihnen gesteckt, der Kar­tof­fel­salat zube­reitet und auch für das Kuchen­buffet am sind sie zuständig.

Bild: Ein Wett­spritzen mit der his­to­ri­schen Feu­er­wehr-Hand­spritze gab es bei der Hocketse der Feu­er­wehr­ab­tei­lung Mai­en­fels. (Foto: Petra Laidig)