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Große Löschzugübung in Oedheim

Oedheimvon Heinz Schmierer, Feuerwehr Oedheim - gk

Sicher­lich haben sich viele Mitbürger am ver­gan­genen Samstag nach­mittag gefragt, was in Oed­heim pas­siert ist, weil so viele Feu­er­wehr­leute im Ein­satz waren. Dies ist schnell geklärt, denn es fand eine große Löschzugübung unter Betei­li­gung meh­rerer Feu­er­wehren in Oed­heim statt.

Aus­gangs­lage war ein ange­nom­mener Brand in der Zim­merei Thomas Zim­mer­mann im Gewer­be­ge­biet Salen­busch/Am Wil­len­bach. Beim ein­treffen der Feu­er­wehr brennen Teile der Pro­duk­ti­ons­hallen und vier Per­sonen werden im Keller ver­misst. Unser Tanklöschfahr­zeug TLF 16/25 war als erstes Fahr­zeug am Ein­satzort, über­nahm unter Atem­schutz die Per­so­nen­suche und Ber­gung der Ver­letzten sowie die Brandbekämpfung im Keller. Die Besat­zung des Oed­heimer LF 8 stellte die Was­ser­ver­sor­gung für die umfang­rei­chen Löschar­beiten her und über­nahm dann eben­falls Löschar­beiten. Auf­grund der Größe des Brandes wurde sofort die Dreh­leiter aus Bad Fried­richs­hall amge­for­dert, um die Brandbekämpfung aus der Höhe zu unterstützen.

Da schnell klar wurde, dass die Was­ser­ver­sor­gung nicht aus­reicht, wurde vom Kocher bei der Kunstmühle eine Was­ser­ver­sor­gung zum Gewer­be­ge­biet auf­ge­baut. Die Was­ser­ent­nahme über­nahm das TSF aus Degmarn, ab der Heuch­linger Str. wurde die not­wen­dige B-Lei­tung vom SW 2000 aus Bad Fried­richs­hall ver­legt. Auf­grund der langen Weg­strecke mußten zwei wei­tere Trag­kraft­spritzen unter­wegs ein­ge­baut werden, um den not­wen­digen Was­ser­druck zu gewährleisten.

Das Fried­richs­haller LF 16 stellte die Was­ser­ver­sor­gung zur Dreh­leiter her und unterstützte die Löschar­beiten bei den Lager­hallen. Das nach­ge­for­derte Löschgrup­pen­fahr­zeug LF 8 aus Gun­dels­heim baute eine Rie­gel­stel­lung zu den benach­barten Gebäuden auf, um die Brand­aus­brei­tung zu ver­hin­dern.

Nach meh­reren Stunden „Ein­satz­dauer“ konnten die Per­so­nen­ret­tung und die Löschar­beiten mit dem Befehl „Feuer schwarz“ erfolg­reich beendet werden. Bei dieser Übung konnte so die Zusam­men­ar­beit von meh­reren Wehren mit zusätzlich benötigten Fahr­zeugen erfolg­reich geprobt werden, was bei der anschließenden Bespre­chung in der Kunstmühle von den Ein­satz­lei­tern Franz Schuster und Kurt Semen bestätigt werden konnte.

An dieser Stelle möchten wir uns als federführende Wehr dieser überörtli­chen Übung bei allen betei­ligten Wehren, den ein­ge­setzten Feu­er­wehr- kame­raden/Innen und auch bei Thomas Zim­mer­mann für das Zur­verfügung­stellen der Gebäude für diese umfang­reiche Übung herz­lich bedanken.

Heinz Schmierer