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Gemeinsame Waldbrandübung der Feuerwehren Beilstein, Löwenstein, Oberstenfeld und Wüstenrot

Löwensteinvon Timo Waidmann, Feuerwehr Löwenstein

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­denen Wehren, sowie die Löschwas­ser­ver­sor­gung waren das Thema einer gemein­samen Wald­brandübung der Wehren aus Beil­stein, Löwen­stein, Obers­ten­feld und Wüstenrot.

Übungsort war eine Waldfläche im Gewann „Buch“ der Stadt Löwen­stein, an der Mar­kungs­grenze zu Beil­stein. Auslöser für diese Übung waren Erkennt­nisse, dass im Bereich Stocks­berg Pre­vorst für einen Wald­brand keine aus­rei­chenden Löschwas­ser­vorräte vor­handen sind, und dieses so in der Presse publi­ziert wurde.

Auf­grund dieses Berichtes lud die Geschäftsführung der Klinik Löwen­stein GmbH zu einer Bespre­chung ein und bot für den Fall einer Übung oder eines Brandes Wasser aus der Eigen­was­ser­ver­sor­gung der Klinik an.
Am 2. Juni war es soweit. Ange­nommen wurde ein von einer Grill­stelle aus­ge­hender Flächen­brand.

Die Feu­er­wehr Löwen­stein lei­tete die ersten Maßnahmen ein, die zusätzlich alar­mierten Wehren fuhren die Brand­stelle aus ihren jewei­ligen Stand­orten an.
Nachdem die Ein­satz­stelle ein­ge­richtet war, wurde mit dem Pen­del­ver­kehr zur Was­ser­ver­sor­gung begonnen. An der Ent­nah­me­stelle der Klinik Löwen­stein standen zwei mal 600 Kubik­meter Wasser zur Verfügung. Mit ca. 2000 Liter pro Minute konnten so die Tanklöschfahr­zeuge ihren Was­ser­tank wieder befüllen und zurück zur Ein­satz­stelle fahren. Ins­ge­samt wurden ca. 60 Kubik­meter Wasser aus der Was­ser­ver­sor­gung der Klinik Löwen­stein ent­nommen und im Pen­del­ver­kehr von den 4 Tanklöschfahr­zeugen zur Ein­satz­stelle gebracht.

Fazit der Übung:
Die Zusam­men­ar­beit im Bezirk Ober­sulm/Wüstenrot, sowie über die Kreis­grenze hinweg nach Obers­ten­feld funk­tio­niert bes­tens. Löschwasser kann, durch die Klinik Löwen­stein, in großen Mengen gelie­fert werden.