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Gemeindechef würdigt vorbildlichen Einsatz

Beilsteinvon Wolfgang Seybold, HSt

Feu­er­wehr bewertet Reso­nanz auf Fest­jahr 2013 als super – Mann­schafts­stand könnte höher sein

Die Haupt­ver­samm­lung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Beil­stein begann Kom­man­dant Bernd Kir­cher mit einem Rückblick auf das Fest­jahr 2013. Das 150-jährige Bestehen der Wehr wurde mit einem Festakt, einem sehr erfolg­rei­chen und gut besuchten Jubiläums­fest und einem Got­tes­dienst im Feu­er­wehr­haus gewürdigt. „Wir hatten bei den Ver­an­stal­tungen immer ein volles Haus und eine super Reso­nanz in der Bevölke­rung“, sagte Kom­man­dant Kir­cher.

Hilfs­dienste Die Einsätze der Beil­steiner Feu­er­wehr im Berichts­jahr 2013 waren nicht so sehr von der Brandbekämpfung geprägt, son­dern umfassten ver­mehrt die Besei­ti­gung von Ölspuren und Türöffnungen. „Das Jahr 2013 war ein Jahr der Hil­fe­leis­tungen“, fasste der Kom­man­dant zusammen. Beson­ders bei zwei schweren Ver­kehrsunfällen sei „alles Geschick, Können und Mate­rial“ der Beil­steiner Wehr gefor­dert gewesen. Etwas Sorge berei­tete ihm der aktu­elle Mann­schafts­stand der Aktiven. Der Beil­steiner Frei­wil­ligen Feu­er­wehr gehören in ihren zwei Abtei­lungen 58 Ein­satzkräfte an, sechs weniger als im Jahr zuvor.

Kir­cher for­derte eine größere Unterstützung der Feu­er­wehr­verbände im Land­kreis und Land, um die Attrak­tivität des Ehren­amtes in der Wehr bei der jüngeren Bevölke­rung zu ver­mit­teln. „Wertschätzung und Aner­ken­nung haben hierbei eine beson­dere Bedeu­tung“, sagte Kir­cher. Als Leiter der Jugend­feu­er­wehr berich­tete Mat­thias Bernet der Ver­samm­lung, dass der­zeit 19 Jugend­liche die Übungs­abende besu­chen.

Im lau­fenden Jahr rechnet er mit drei Übert­ritten in den aktiven Feu­er­wehr­dienst. Übungs­be­suche und Übungs­stand bezeich­nete der stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Rainer Hei­dinger als zufrie­den­stel­lend. „Um unseren hohen Aus­bil­dungs­stand halten und stei­gern zu können, ist aber eine höhere Teil­neh­mer­zahl je Übung anzu­streben“, sagte Hei­dinger.

Lob Beil­steins Bürger­meister Patrick Holl würdigte die ehren­amt­liche Arbeit der Feu­er­wehr­leute. „Das Gesamt­bild der Beil­steiner Wehr ist intakt und geschlossen“, sagte der Stadt­chef. Die Bereit­schaft, zum Wohle und zur Sicher­heit der Bürger zu jeder Zeit Ein­satz zu bringen und Ver­ant­wor­tung zu über­nehmen, sei vor­bild­lich. In seinem Grußwort erklärte Kreis­brand­meister Uwe Vogel, dass die Feu­er­wehren im Land­kreis Heil­bronn per­so­nell gut auf­ge­stellt seien. Dagegen sei der tech­ni­sche Fort­schritt mit dem digi­talen Sprech­funk nicht vor 2015 zu errei­chen.

Ihre Ernen­nungs­ur­kunde zum Feu­er­wehr­mann erhielten bei der Haupt­ver­samm­lung Nico Schaile und Marco Seng­haas über­reicht. Aus dem aktiven Feu­er­wehr­dienst wurden Bernd Gemm­rich, Alfred Schöneck, Gerald Schäfer und Ralf Schöneck ver­ab­schiedet.

Bild: Aktive, Jugend­liche und die Alters­ab­tei­lung bilden die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Beil­stein im 150. Jahr ihres Bestehens. (Foto: Archiv/Kuhnle)