QR-Code zur Seite

Führungskräfte-Weiterbildung der Feuerwehr Eppingen

Eppingenvon Feuerwehr Eppingen

Die Feu­er­wehr Eppingen setzt der­zeit eine orga­ni­sa­to­ri­sche Wei­ter­ent­wick­lung um, in dem jeweils 3 Abtei­lungs­wehren eine feu­er­wehrtak­ti­sche Ein­heit „Löschzug“ bilden. Die Abtei­lungs­wehren bleiben dabei erhalten, treten aber bei größeren Einsätzen in dieser Ein­heit auf und haben damit auch eine höhere Schlag­kraft. Die Abtei­lungen Adels­hofen, Elsenz und Rohr­bach bilden den „Löschzug Nord“, der „Löschzug Süd“ for­miert sich aus den Abtei­lungen Klein­gartach, Mühlbach und Rohr­bach. Neben einer höheren Schlag­kraft der Gesamt­wehr und der bes­seren Ein­satz­ko­or­di­na­tion ergeben sich natürlich auch erwei­terte Übungsmöglich­keiten.

Da sich aus den beiden Zügen auch eigenständige Führungs­ein­heiten bilden, wurde Mitte Sep­tember im Gerätehaus Eppingen eine Wei­ter­bil­dung der Zug- und Grup­penführer der Löschzüge Nord und Süd durchgeführt.

In zwei pra­xis­ori­en­tierten Übungen wurden der Ablauf einer Großscha­dens­lage sowie die Ein­satz­lei­tung bei einem Großein­satz geübt. Die Übenden mussten dabei die Gesamt­ein­satz­ko­or­di­na­tion, die Kom­mu­ni­ka­tion, die Orga­ni­sa­tion der Ein­satz­stelle sowie die Lage­dar­stel­lung vor­nehmen.

Bei der Großscha­dens­lage wurde ein flächen­de­ckendes Unwetter über dem Stadt­ge­biet Eppingen ange­nommen, das zu einer Viel­zahl von Einsätzen führte, welche von der Führungs­gruppe bewertet, koor­di­niert und auf der Lage­karte des Führungs­raums dar­ge­stellt werden mussten. Die Einsätze wurden dabei realitätsnah durch Faxe, Tele­fo­nate und Funk­mel­dungen ein­ge­spielt.

In einem par­al­lelen Sze­nario wurde der Brand in einer Schule ange­nommen, bei der es zu einer Viel­zahl ver­misster und ver­letzter Per­sonen kam. Neben dem originären Löschein­satz musste die Führungs­gruppe bei dieser Übung die Koor­di­na­tion des Gesamt­ein­satzes, die Lage­dar­stel­lung, ent­spre­chende Nach­for­de­rungen sowie not­wen­dige logis­ti­sche Maßnahmen wie Betreuung und Unter­kunft bewältigen.

Die Wei­ter­bil­dungsmaßnahme wurde sowohl von den teil­neh­menden Kame­raden als auch der Übungs­lei­tung positiv bewertet. Da der Ein­satz­er­folg – gerade bei größeren Ein­satz­lagen – auch von der Führungs­struktur und -orga­ni­sa­tion abhängt, ist neben der feu­er­wehr­tech­ni­schen Aus­bil­dung auch die Wei­ter­bil­dung der Führungskräfte von hoher Bedeu­tung und daher Teil des „Zügekon­zepts der Feu­er­wehr Eppingen“.