QR-Code zur Seite

Feuerwehrwettkampf über den Dächern Düsseldorfs

Gemmingenvon Michael Bayer, Feuerwehr Gemmingen

Zum fünften Mal ging es am Samstag, den 25. Oktober für vier Feu­er­wehr­ka­me­raden der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Gem­mingen Abt. Steb­bach nach Düssel­dorf, um am dort statt­fin­denden Fire­fighter-Skyrun teil­zu­nehmen. Dies ist ein Wett­kampf von Feu­er­wehrmännern im Trep­pen­steigen in voller Ein­satz­be­klei­dung.

Um 5:30Uhr mor­gens ging die Reise los. Danach hieß es während der Fahrt Kraft zu sam­meln. Ange­kommen in Düssel­dorf, galt es, sich gleich in die volle Ein­satz­montur, bestehend aus HUPF-Ein­satz­jacke und -hose, Stiefel, Helm und Atem­schutzgerät, zu begeben.

So kamen pro Feu­er­wehr­mann ca. 15 kg Zusatz­ge­wicht zusammen. Dann ging es an den Start, um den ca. 120m hohen ARAG-Tower zu Fuß über das Trep­pen­haus in den 25. Stock im Lauf­schritt zu erklimmen. Das zusätzliche Gewicht der Ausrüstung machte die Sache nicht gerade ein­fa­cher. Wer schon einmal einen vollen Kasten Mine­ral­wasser ein oder zwei Stock­werke hoch trug, weiß, welche Belas­tung bei 25 Stock­werken auf den ein­zelnen Feu­er­wehr­mann wirkt. Die starren Ein­satz­stiefel sind hier auch nicht gerade vor­teil­haft.

Gestartet wurde im K.O.-System, d.h. es starten zwei Teams par­allel, je ein Team im Nord- und Südtrep­pen­haus. Wer zuerst oben ankam, kam eine Runde weiter und darf sich in der nächsten Runde die 120m noch­mals zu Fuß nach oben begeben, so lange bis der direkte Gegner schneller ist.

So kam es, dass Team 1, bestehend aus Stefan Weigel und Sascha Geiger, ins­ge­samt dreimal die 25 Stock­werke mit je 500 Trep­pen­stufen absol­vierten.

Team 2, bestehend aus Michael Bayer (Abt.Kdt.) und Björn Schiffler absol­vierten zweimal die 120 Höhen­meter.

Am Ende des Tages konnte Team 1 75 Stock­werke mit ins­ge­samt 1500 Trep­pen­stufen und Team 2 50 Stock­werke mit ins­ge­samt 1000 Trep­pen­stufen ver­bu­chen.

Oben ange­kommen war die Aus­sicht durch den trüben Wol­ken­himmel leider nicht so toll, aber ein gutes Gefühl machte sich im Körper breit, den inneren Schwei­ne­hund über­wunden zu haben und trotz Schmerzen in den Beinen, das Ziel in ca. 120m Höhe mehr­fach erreicht zu haben. Auch dass man etwas geschafft hat, wovon die meisten schon vorweg kapi­tu­lieren.

Fest steht jetzt schon, dass wir auch nächstes Jahr wieder an den Start gehen, um unsere Fit­ness unter Beweis zu stellen.