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Feuerwehr spuckt mit Feuereifer in die Hände

Neudenauvon Manfred Dod, HSt

Als vor­bild­liche Gemein­schafts­leis­tung bezeich­nete Bürger­meister Man­fred Hebeiß die Neu­ge­stal­tung des Kin­der­spiel­platzes in Rei­cherts­hausen. Bei einem Dorf­abends, musi­ka­lisch von Mario Hebeiß am Saxo­phon ein­ge­leitet, wurde die Anlage am Orts­rand des Neu­de­nauer Stadt­teiles ihrer Bestim­mung überg­eben.

Beim Dorf­fest im ver­gan­genen Jahr, das Feu­er­wehr und Land­frauen aus­ge­richtet hatten, war ein Erlös von 6000 Euro zusam­men­ge­kommen. So war es möglich, das Pro­jekt zu rea­li­sieren, ohne die Stadt­kasse zu bean­spru­chen.

Unter der Lei­tung des Abtei­lungs­kom­man­danten Richard Poppe ging es mit Feu­er­eifer an die Sache. Die über 20 Mann starke Löschgruppe leis­tete 250 frei­wil­lige Arbeits­stunden.

Die bau­li­chen Verände­rungen auf dem hoch über dem Jagsttal lie­genden rund 50 Ar großen Gelände, einer ursprüngli­chen Streu­obst­wiese, wurden vor kurzem abge­schlossen. Zuerst musste die alte Grill­stelle samt Sitz­gruppe abge­rissen werden, bevor die neue kom­for­table Feu­er­stelle errichtet werden konnte. Nach den neu­esten ergo­no­mi­schen Gesichts­punkten gebaut, kam hier eine neue Sitz­an­lage hinzu, die noch mit einem mobilen Wind­schutz aus­ge­stattet wird.

Unweit davon ent­fernt befindet sich die fest­in­stal­lierte Tisch­ten­nis­platte. Bei der Ein­wei­hung lie­ferten sich Feu­er­wehr­kom­man­dant und Bürger­meister hier gleich ein Match.

Unter schat­tigen Bäumen sind Wippe, Schaukel, Sand­kasten und Klet­ter­haus ange­legt. Zwi­schen zwei Metall­toren, an denen Otto Fischer die Ände­rungs­ar­beiten als Spende ausführte, befindet sich für die kleinen und großen Fußballer der Bolz­platz. Nach der Wurst vom Grill pfiff der Bürger­meister ein Fußball­spiel an, in dem sich die Land­frauen und die Feu­er­wehr gegenüber­standen. Die lus­tige Begeg­nung endete mit einem tor­losen Unent­schieden. Wenn, wie geplant, im Herbst noch zwei wei­tere Bäume gepflanzt werden, lässt es sich an der schmu­cken von Höhen­luft umge­benen Oase selbst an heißen Som­mer­tagen aus­halten.

(Foto: Man­fred Dod)