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Feuerwehr Heilbronn nimmt an Großübung der Rettungsdienste im Stadt- und Landkreis teil

Heilbronnvon Feuerwehr Heilbronn

Durch das Son­der­si­gnal von zahl­rei­chen Ein­satz­fahr­zeugen wurde am Samstag früh die Bevölke­rung von Heil­bronn sowie dem südli­chen Land­kreis auf­ge­schreckt.
Grund war eine vom Regie­rungspräsidium Stutt­gart ange­setzte Alarmübung an einer durch den Land­kreis ver­lau­fenden Pipe­line.
Gegen 09:06 Uhr ging in der Heil­bronner Feu­er­wehr­leit­stelle der Übungs­alarm ein. Das Scha­den­sze­nario ging vom Tank­wagen- und Tank­la­ger­brand, Wald­brand, ver­letzten und ver­missten Per­sonen bis hin zum Pro­dukt­aus­tritt an der Pipe­line von ca. 30 m³ in der Stunde im Bereich zwi­schen Unter­grup­pen­bach und dem Neckar bei Lauffen.
Die Feu­er­wehr­leit­stelle alar­mierte gemäß einem spe­ziell hierfür erstellten Alarm­plan die zuständigen Feu­er­wehren im Stadt- und Land­kreis, Polizei, Ret­tungs­dienst, Ret­tungs­hun­de­staffel und sons­tige Stellen.

Da auch die Gefahr einer Ölver­schmut­zung für den Neckar bestand, kam die Heil­bronner Feu­er­wehr zum Ein­satz. Diese musste eine 250 Meter lange Ölsperre zwi­schen Lauffen und Hork­heim sowie eine Ölsperre an der Schleuse Hork­heim in den Neckar ein­bringen.
Nachdem die Schiff­fahrt zwi­schen den Schleusen Hork­heim und Lauffen gesperrt war, zogen zwei Feu­er­wehr-Mehr­zweck­boote die Ölsperren in den Neckar. Erschwe­rend kam hierbei hinzu dass der Neckar durch die Gewit­ter­regen der vor­an­ge­gan­genen Nacht eine starke Strömung hatte.
Fahr­zeuge und Geräte zur Absau­gung von Öl aus dem Neckar wurden von der Feu­er­wehr in Ein­satz gebracht. Da es sich bei dem aus­lau­fenden Stoff um eine leicht brenn­bare Flüssig­keit han­delte, musste auch der Brand­schutz an der Ein­satz­stelle sicher­ge­stellt werden.

73 Feu­er­wehr­angehörige mit 26 Fahr­zeuge, Anhänger und Abrollbehälter der Berufs­feu­er­wehr und der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn mit den Abtei­lungen Stadt, Hork­heim, Klin­gen­berg, Böckingen und Sont­heim waren an der Übung betei­ligt.

Eine tech­ni­sche Ein­satz­lei­tung vor Ort stand ständig im Kon­takt mit der Feu­er­wehr­leit­stelle, welche die Infor­ma­tionen an die Stabs­gruppe der Stadt Heil­bronn wei­ter­lei­tete. Diese Übung war zugleich der Anlass zu einer Alar­mie­rungsübung für den Kata­stro­phen­schutz­stab der Stadt Heil­bronn.

An der Ölsperre bei Hork­heim infor­mierte der Ein­satz­leiter, Feu­er­wehr­kom­man­dant Eber­hard Jochim den Regie­rungs­vi­zepräsident Josef Kreuz­berger, Bezirks­brand­meister Frieder Lieb und den Dezer­nenten für die Feu­er­wehr Bürger­meister Artur Kübler über den Ablauf der Übung.

Feu­er­wehr Heil­bronn
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