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Feuerwehr-Gebäude in der Kernstadt wird vergrößert

Eppingenvon Simon Gajer, HSt

Eppingen - Der Gemein­derat steht zum Feu­er­wehr­standort in der Kern­stadt. Bis auf SPD-Rat Klaus Kirchgeßner stimmte das Gre­mium zu, das Gebäude für 420 000 Euro zu vergrößern, um unter anderem Platz zu schaffen für zwei Fahr­zeuge. Bei der Erwei­te­rung am rückwärtigen Gebäude­teil bleibt eine ehe­ma­lige Gefängnis­mauer aus Gründen des Denk­mal­schutzes erhalten. Das Jugend­haus ist das ehe­ma­lige Gefängnis Eppin­gens.

Klaus Kirchgeßner sieht den Stützpunkt schon seit meh­reren Jahren nur als Notlösung an. Zu eng sei dort der vor­han­dene Frei­raum, sollte eine wei­tere Erwei­te­rung nötig werden, wovon der Stadtrat schon jetzt aus­geht. Viel­mehr sprach sich Kirchgeßner dafür aus, die Feu­er­wehr-Kräfte in einem neuen Gebäude zu bündeln. Bei­spiels­weise auf Höhe des Auto­hauses Söhner. Von dort sind seiner Ansicht nach auch Stadt­teile schnell zu errei­chen.

Erwei­te­rungen seien am jet­zigen Standort wei­terhin machbar, sagte Gunter Schwarz vom gleich­na­migen Archi­tek­turbüro, das den Bau betreut. Bei­spiels­weise sei das Dach so aus­ge­legt, dass man jeder­zeit drauf­sat­teln könne.

Frak­tionsüberg­rei­fend setzt sich der Gemein­derat dafür ein, dem Jugend­haus einen neuen Standort zu geben und die bis­he­rigen Räume der Wehr zuzu­schlagen.

Mit Nach­teilen behaftet ist laut Schwarz der Vor­schlag von Grünen-Stadtrat Peter Wieser, das Wehr-Gebäude mit Erd­kol­lek­toren zu wärmen. Dafür wäre eine Fußboden­hei­zung nötig, außerdem dauere das kurz­fris­tige Auf­heizen zu lange.