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Falkenhain übergibt schlagkräftige Truppe

Gundelsheimvon Peter Klotz, HSt

Seinen letzten Bericht als Kom­man­dant der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Gun­dels­heim gab Ulrich Fal­ken­hain in der Ein­tracht­halle in Ober­gries­heim ab. Wie sein Stell­ver­treter Thorsten Hart­mann, hatte er diesen Schritt schon bei der ver­gan­genen Wahl im Jahr 2009 angekündigt. Das ließ dem Team der Wehr genügend Zeit, sich nach den rich­tigen Nach­fol­gern umzu­sehen. Mit Tobias Gärtner und Uwe Stöckle wurden nun zwei Mit­glieder gefunden, die qua­li­fi­ziert für dieses Amt sind und den nötigen Rückhalt haben. Bei der von Haupt­amts­leiter Joa­chim Haag gelei­teten geheimen Wahl bekam Gärtner 82 und Stöckle 73 der 93 abge­ge­benen Stimmen.

800 Einsätze Die Bürger­meis­terin Heike Scho­katz bedankte sich bei den aus­schei­denden Lei­tern der Feu­er­wehr, die beide seit über 30 Jahren den Dienst an der All­ge­mein­heit ver­sehen und dabei etwa 800 Einsätze geleitet haben. An die ver­sam­melte Mann­schaft gerichtet, urteilte sie: „Das Mit­ein­ander funk­tio­niert.“ Fal­ken­hain lobt sie als Profi, der auch bei seinem Arbeit­geber, der EnBW in Neckar­west­heim, die Werks­feu­er­wehr leitet. Er hat alle Sta­tionen durch­laufen und war als Kreis­aus­bilder für Maschi­nisten auch überörtlich aktiv. Sein Stell­ver­treter hat die Jugend­feu­er­wehr in Gun­dels­heim mit auf­ge­baut und über­nahm als „Fach­be­reichs­leiter Wett­kampf“ Ver­ant­wor­tung im Kreis­ver­band. In einer gemein­samen Aktion von Feu­er­wehr­ka­me­raden und Stadt­ver­wal­tung bekamen beide inter­es­sante und am jewei­ligen Hobby ori­en­tierte Auf­ent­halte in Bremen oder Bad Tölz als Abschieds­ge­schenk.

Fal­ken­hain über­gibt eine schlagkräftige Truppe mit 142 Aktiven, 13 Mit­glie­dern der Jugend­wehr und 22 Mann in der Alters­ab­tei­lung. Im Berichts­zeit­raum hatten die Gun­dels­heimer Flo­ri­ansjünger 47 Einsätze, dar­unter sieben Brände und eine Lei­chen­ber­gung. Dazu kamen etliche Sicher­heits­wa­chen. Die Hauptübung im Bahn­tunnel mit rund 200 Betei­ligten, davon rund 100 von der Gun­dels­heimer Wehr, ver­lief „den Erwar­tungen ent­spre­chend“.

Löschfahr­zeug Als Neu­an­schaf­fung ist ein Löschfahr­zeug (LF 10) für die Abtei­lung Höchst­berg schon bestellt. Es hat 1600 Liter Wasser und die Geräte zur tech­ni­schen Hilfe an Bord und ersetzt ein 30 Jahre altes Tanklöschfahr­zeug. Auch schon in die Jahre gekommen ist der Gerätewagen Trans­port (GWT) der Gun­dels­heimer Wehr, Fal­ken­hain beschrieb es als „klein, schwach, rostig“. Auf die Frage der Bürger­meis­terin an Kreis­brand­meister Uwe Vogel nach dem Zuschuss für dieses Fahr­zeug, ant­wor­tete der mit: „Seien Sie mal guter Hoff­nung.“ Fal­ken­hain und der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende des Kreis­ver­bands, Martin Kuh­mann, lobten die gut auf­ge­stellte Wehr und die posi­tive Ent­schei­dung, die Abtei­lungs­wehren in Bach­enau, Böttingen, Höchst­berg, Ober­gries­heim und Tie­fen­bach in ihrem Bestand zu erhalten und das in den Sta­tuten zu ver­an­kern.

Einen großen Anteil an der Jah­res­haupt­ver­samm­lung, der viele Stadträte bei­wohnten, nahm der Punkt Beförde­rungen und Ehrungen ein.

Bild: Viele Gun­dels­heimer Feu­er­wehr­leute wurden bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung befördert oder geehrt. Bürger­meis­terin Heike Scho­katz lobte das „funk­tio­nie­rende Mit­ein­ander“. (Foto: Peter Klotz)