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Erfolgreiches Muttertagsfest mit Ehrungen

Widdernvon Andrea Lustig, Feuerwehr Widdern

Am ver­gan­genen Sonntag lud die Feu­er­wehr Wid­dern wieder zum Mut­ter­tags­fest ein, in dessen Mit­tel­punkt in diesem Jahr die Ehrungen zweier Mit­glieder standen.
Ab 10.00 Uhr ging es mit Frühschoppen los, gefolgt vom Mit­tag­essen mit leckerem Spießbraten. Im Anschluss daran standen die Ehrungen auf dem Pro­gramm.

Bürger­meister Jürgen Olma begrüßte die Gäste und beson­ders Innen­mi­nister und Kreis­feu­er­wehr­ver­bands­vor­sit­zenden Rein­hold Gall, den wir zum 2. Mal in diesem Jahr in Wid­dern begrüßen konnten.

Olma berich­tete von den Lauf­bahnen der beiden Geehrten.
So begann Jochen Thiede, der für 25 Jahre mit dem sil­bernen Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen geehrt wurde seinen Wer­de­gang im Jahr 1983 in der Jugend­feu­er­wehr im Wes­ter­wald. Sein Weg führte ihn 1998 in die Feu­er­wehr Künzelsau und schließlich 2007 nach Wid­dern, wo er nicht nur aktives Mit­glied ist, son­dern auch das Amt des Kas­sie­rers ausübt.
Wolf­gang Schlägel der für 40 Jahre mit dem gol­denen Ehren­zei­chen geehrt wurde hat seine gesamte Kar­riere in der Feu­er­wehr Wid­dern gemacht
Nach dem Tod vom dama­ligen Kom­man­danten Willi Schmetzer wurde Wolf­gang Schlägel im Januar 1981 zum Kom­man­dant gewählt.
High­lights in seiner Lauf­bahn waren die Gründung der Jugend­feu­er­wehr 1999, die Beschaf­fung einiger Fahr­zeuge, der Bau des neuen Feu­er­wehr­ma­ga­zins und schließlich die Gründung der Kin­der­feu­er­wehr in diesem Jahr.

Auch Rein­hold Gall sprach den beiden Geehrten seinen Dank für den langjährigen Dienst aus.
Für ihn ist dies keine Selbst­verständlich­keit.
Wer in die Feu­er­wehr ein­tritt stellt seine Zeit, sein Enga­ge­ment und sich selbst zur Verfügung, um anderen Men­schen zu helfen.
Schlägel habe in vor­bild­li­cher Art und Weise gezeigt, was bürger­schaft­li­ches Enga­ge­ment ist.
Seit mehr als 30 Jahren ist er Chef der Wid­derner Feu­er­wehr und gleich­zeitig auch der dienstälteste Kom­man­dant im Stadt- und Land­kreis.
Die vielen aktiven Mit­glieder und Jugend­li­chen in der Jugend­feu­er­wehr zeigen deut­lich sein Enga­ge­ment. Auch der Anteil an Frauen in der Feu­er­wehr Wid­dern sei deut­lich höher als der Land­kreis­durch­schnitt.

Gall begrüßt es, Men­schen die etwas geleistet haben in einem öffent­li­chen Rahmen zu ehren.
Zugleich geht sein Lob auch an die Feu­er­wehr, die den Mut­tertag als Möglich­keit für ein Fest nutzt und so die Gesell­schaft stärkt und die Gemein­schaft pflegt.
Lobens­wert sei auch, dass man jede Möglich­keit nutzt, um die Bürger über das Thema Brand­schutz und Sicher­heit zu infor­mieren.

So fanden an diesem Tag immer wieder Info­vorträge zum Thema Rauch­mel­der­pflicht statt.

Ab 15.30 Uhr zeigte die Jugend­feu­er­wehr ihr Können in einer Schau­dar­bie­tung.
Hier wurde ein eigens aus Paletten gebautes Brand­haus entzündet und der Feu­er­alarm ausgelöst. Mit Sirene und Blau­licht rückten die Jungen und Mädchen an und zeigten in vor­bild­li­cher Weise, wie man die Auf­gaben an die ein­zelnen Ein­satzkräfte ver­teilt, die Schläuche aus­wirft, ans Wasser anschließt und den Brand erfolg­reich löscht.

Abge­rundet wurde das Fest von der Fahr­zeug­aus­stel­lung auf dem Vor­platz des Maga­zins, wo wir in diesem Jahr auch die Dreh­leiter der Feu­er­wehr Möckmühl präsen­tieren konnten.

Ein herz­li­ches Dan­keschön geht an die zahl­rei­chen Gäste die trotz des schlechten Wet­ters den Mut­tertag gemeinsam mit uns gefeiert haben und an die Feu­er­wehr Möckmühl, für das bereit­stellen der Dreh­leiter.

www.feuerwehr-widdern.de