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Engagement der Jugend fördert den Zusammenhalt

Eppingenvon Redaktion HSt

Bernd Lacho­witzer lobte die Arbeit des Feu­er­wehr­nach­wuchses - Etliche Ehrungen für eine regen Übungs­be­such

„Mit 128 Angehörigen der Kern­stadt­wehr Eppingen passen wir ein­fach nicht in den Saal im Feu­er­wehrgerätehaus.“ Da hatte Oberbürger­meister Klaus Holaschke wohl recht. Des­halb trafen sich die Wehrmänner im Neubau-Erd­ge­schoss des Hart­manni-Gym­na­siums zur Gene­ral­ver­samm­lung.

Es gab im ver­gan­genen Jahr 176 Einsätze. Diese glie­derten sich in 25 Brände, 63 tech­ni­sche Hil­fe­leis­tungen, 59 Tier­einsätze, 25 blinde Alarme und vier sons­tige Einsätze. Die große Zahl an Einsätzen ist jedoch ganz klar auf die in Deutsch­land auf­ge­tre­tene Vogel­grippe zurückzuführen. Die Tiere wurden von der Feu­er­wehr ein­ge­sam­melt und über das Veterinäramt auf das H5N1-Virus getestet. Mit durch­schnitt­lich 9,7 Mann rückte die Wehr pro Ein­satz aus, wobei die Sta­tistik zeigte, dass der Ein­satz­leit­wagen 127 Mal, das LF 16/12 45 Mal, die Dreh­leiter 34 Mal und der Rüstwagen 28 Mal im Ein­satz waren.

Durch­schnitt­lich sind in den ver­gangen zehn Jahren pro Jahr 87 Einsätze gefahren worden. Schriftführe Uwe Petri griff ein­zelne her­aus­ra­gende Einsätze heraus, wie die schweren Gewitter mit Über­schwem­mungen im Juli, der Dach­stuhl­brand im Gänsgar­tenweg im Oktober und in jüngster Zeit der Bahn­un­fall zwi­schen Itt­lingen und Reihen.

Für die Stadt Eppingen berich­tete der Leiter des Fach­be­rei­ches Sicher­heit und Ord­nung, Günter Brenner, über die Aus­stat­tung der Eppinger Wehr und die Anschaf­fungen im abge­lau­fenen Berichts­jahr. So wurde die Atem­schutz­werk­statt am Standort Eppingen ein­ge­richtet, die die Auf­gaben für die War­tung und Pflege der Atem­schutzgeräte aller sieben Abtei­lungs­wehren über­nimmt.

Die Jugend­feu­er­wehr hat wei­terhin zuge­legt und mit 33 Jugend­li­chen ein großes Poten­zial. Um die Aktivitäten und Aus­bil­dungen zu orga­ni­sieren, wurden drei Gruppen gebildet. So hatten Mit­glieder bei der städti­schen Stadtsäube­rungs­ak­tion mit­ge­macht, sich beim Fußball­tur­nier in Sulz­feld betei­ligt. Mit einem Eigenbau nahmen sie am großen Fas­nachts­umzug der Stadt Eppingen sowie am Lei­er­gas­sen­umzug teil.

Für einen guten Übungs­be­such dankte Stadt­kom­man­dant Rein­hard Frank nach­fol­genden Wehrmänner mit einem gra­vierten Feu­er­wehr­glas: Stefan Berkau, Timo Geb­hard, Peter Müller, Tobias Probst, Jens Schäfer, Pascal Schäfer, Alex­ander Wagner, Sven Zim­mer­mann, Thorsten Frank, Bern­hard Dengel, Oliver Fried­rich, Sieg­fried Hautz­inger, Oliver Kohler, Uwe Petri, Her­bert Schleihauf, Jürgen Zim­mer­mann, Martin Kuh­mann, Bernd Lacho­witzer, Leon­hard Schäfer und natürlich Stadt­kom­man­dant Rein­hard Frank selbst.

Vom stell­ver­tre­tenden Abtei­lungs­kom­man­danten Bernd Lacho­witzer wurden die fleißigen Jugend­feu­er­wehr­mit­glieder mit einer Feu­er­wehr-Mütze belohnt. Auch lobte er den Ein­satz der Jugend­wehrmänner im Umbau des Gewölbe­kel­lers Gerätehaus. So wie die heu­tige Jugend hier Hand ange­legt habe, sei er früher selbst als Jugend­feu­er­wehr­mit­glied mit seinen Kame­raden beim Umbau im Dach­ge­schoss des Gerätehauses eifrig dabei gewesen. Dies fördere den Zusam­men­halt der Wehr und zeige, dass die Jugend immer noch mit­zieht und enga­giert ist.

Eine beson­dere Ehrung erfuhren die Mit­glieder der Alters­wehr Erwin Doll und Ernst Lux. Beide sind mitt­ler­weile 60 Jahre Mit­glied der Eppinger Wehr und heute noch bei den zahl­rei­chen Ver­an­stal­tungen dabei.

Foto: Eine beson­dere Ehrung erfuhren die Mit­glieder der Alters­wehr.
Foto: privat