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Einsatzrekord für die Feuerwehr

Lauffen a.N.von Ulrike Kieser-Hess, HSt

In Lauffen fand die Haupt­ver­samm­lung der Feu­er­wehr mit Rückblick auf die Arbeit im ver­gan­genen Jahr statt. Kom­man­dant Heiner Schiefer zieht posi­tive Bilanz.

Nachts, 1.23 Uhr. Ein Mann geht mit seinem Hund Gassi. Als er am Kin­der­garten vor­bei­kommt, bemerkt er Rauch, der aus dem Inneren quillt, alar­miert die Feu­er­wehr. Die ist schnell zur Stelle, ent­deckt den Brand­herd in der Abstell­kammer, löscht und ver­sucht, die Rauch­ent­wick­lung gering zu halten.

So lief einer der 99 Einsätze ab, die die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Lauffen im letzten Jahr absol­vieren musste. Kom­man­dant Heiner Schiefer zog bei der Jah­res­haupt­samm­lung in der Stadt­halle Bilanz: „Wir bli­cken auf ein posi­tives Jahr zurück. Bewährtes und Neues haben sich die Waage gehalten, die Stim­mung im neuen Vor­stands­gre­mium ist bes­tens und wir alle wollen und werden die Feu­er­wehr weiter bringen.“ „Bes­tens auf­ge­stellt“ sei die Lauf­fener Wehr, das bestätigte auch Albert Decker, vom Kreis­feu­er­wehr­ver­band, „da geht was“.

147 Mit­glieder hat die Lauf­fener Feu­er­wehr, davon 101 in der Aktiven Wehr. Die Jugend­feu­er­wehr zählt zum Jah­res­ende 25 Angehörige, die Alters­ab­tei­lung 21. Einen Höchst­stand ver­bucht die Lauf­fener Wehr mit ihren 99 Einsätzen im letzten Jahr, wobei Brände neben tech­ni­scher Hil­fe­leis­tung den Großteil aus­ma­chen.

Gut gelaufen

Kom­man­dant Heiner Schiefer hatte beein­dru­ckende Bilder von den Einsätzen mit­ge­bracht, die auch das tech­ni­sche Knowhow seiner Mann­schaft unter Beweis stellten. Sei es ein Wohn­mo­bil­brand in unmit­tel­barer Nähe zu Tank­stelle, der Ein­satz über meh­rere Tage beim Hoch­wasser Anfang Juni, die Hilfe nach Bahnunfällen, der Brand in einer Halle mit schmel­zendem Kunst­stoff­dach, Ver­kehrsunfälle oder Was­serschäden, „alles ist gut abge­laufen“, resümierte der Kom­man­dant.

Dass im Juni 2014 ein neues Löschgrup­pen­fahr­zeug ange­schafft wird, freut die Feu­er­wehr und für 2015 hat man schon mal beim Land­ratsamt vorgefühlt, da ist nämlich eine Inves­ti­tion in einen Schlauch­wagen geplant.

Bes­tens auf­ge­stellt ist man in Lauffen auch bei der Jugend­feu­er­wehr unter Timo Kraft und Ben­jamin Lutz. Ein „dienst­rei­ches Jahr“ liegt hinter den Jugend­li­chen zwi­schen zwölf und 16 Jahren, berich­tete Timo Kraft. Es habe aber allen viel Spaß gemacht, waren doch eine Adven­tur­etour, ein Übungs­wo­chen­ende mit Fest und der Girls? Day dabei. In Zukunft können schon Zehnjährige der Jugend­feu­er­wehr dabei sein.

Vor­bild­lich

Bürger­meister Klaus-Peter Wal­den­berger betonte in seinem Grußwort, wie gut die Feu­er­wehr in das von der Stadt­ver­wal­tung gewählte Leit­bild „Gemein­schaft gestalten“ passt. Gemeinsam das Ver­bin­dende unterstützen, helfen Kon­flikte zu lösen, Ver­bes­se­rungen anzu­streben und Neues zu gestalten, das alles beinhaltet, so der Rat­haus­chef, das städti­sche Leit­bild, „in der FFL ist es ver­wirk­licht worden, in 142 Diensten und zahl­rei­chen Lehr­gangs­be­su­chen“. Er ver­sprach, dass Gemein­derat und Stadt­ver­wal­tung die Feu­er­wehr auch wei­terhin bei ihrer Arbeit unterstützen. Lobende Worte gab es eben­falls von Kreis­brand­meister Uwe Vogel.

Bild: Keine Angst, er will nur helfen: Gut ausgerüstet fahren die Feu­er­wehrmänner zu ihren Einsätzen. (Foto: Ulrike Kieser-Hess)