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Drei Millionen Euro für neues Feuerwehrhaus

Bad Rappenauvon Stavros Georgiou, HSt

Eine Pre­miere gab es im Bad Rap­pen­auer Gemein­derat: Zum ersten Mal über­haupt hatte die Ver­wal­tung in der Kur­stadt in Zusam­men­ar­beit mit der Feu­er­wehr einen Bedarfs­plan aus­ge­ar­beitet. Die darin ent­hal­tenen Maßnahmen werden bis ein­schließlich 2018 etwa fünf Mil­lionen Euro kosten. Der größte Bro­cken ist für die Fusion von Bon­feld, Fürfels und Tresch­klingen vor­ge­sehen.

Die drei Abtei­lungen sollen eine Ein­heit bilden. „Die Wehren sind sich darüber einig, dass sie zusam­men­gehen wollen“, verkündete Oberbürger­meister Hans Heri­bert Blättgen im Gemein­derat. Nach Aus­wer­tung aller Stand­orte wird ein gemein­sames Feu­er­wehr­haus mit drei Stellplätzen im Gewer­be­ge­biet Buchäcker in Bon­feld gebaut.

Ins­be­son­dere für die Abtei­lung Fürfeld, die per­so­nell bis­lang vor allem werk­tags nur zusammen mit Bon­feld ein­satz­be­reit war, ist die Fusion wichtig. Zudem wären bau­liche Verände­rungen an den Feu­er­wehrhäusern in Bon­feld und Fürfeld nötig. Für Bedenken im Gre­mium sorgten die Zufahrts­wege zum neuen Standort. Blättgen ver­si­cherte, dass zum Schutz der Feu­er­wehr­leute und des übrigen Ver­kehrs eine Lösung über zwei Feld­wege gefunden worden sei.

Außerdem sollen laut Bedarfs­plan zwei Fahr­zeuge für die Wehr in der Kern­stadt ange­schafft werden. Ein neues Hil­fe­leis­tungs-Löschfahr­zeug und ein Tanklöschfahr­zeug im Wert von 450 000 und 400 000 Euro werden dort benötigt. Auch in Ober­gim­pern werden in den kom­menden Jahren ein Gerätewagen und ein Löschgrup­pen­fahr­zeug gebraucht. Die Kosten hierfür betragen gut eine halbe Mil­lion Euro.