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Dramatische Suche nach Kind mit Happy End

Neckarsulmvon Detlef Hintze HSt

Mehr als zwei Stunden haben über 100 Ein­satzkräfte am Don­ners­tag­abend in Neckar­sulm nach einem ver­missten 18 Monate alten Mädchen gesucht. Am Ende fand ein Hundeführer das Klein­kind schla­fend in einem Heiz­raum des Gebäude­traktes.

Die Angst der Eltern stieg von Minute zu Minute. Nur kurz hatte die Mutter das kleine Mädchen vor dem Wohn­haus in der Amor­ba­cher Memel­straße gegen 18 Uhr allein gelassen, um im Haus etwas zu holen. Bei ihrer Rückkehr war das Kind ver­schwunden. Nach 90 Minuten erfolg­loser Suche verständigten die Eltern die Polizei. 65 Feu­er­wehrkräfte durch­wa­teten kleine Teiche in der Nähe des Eltern-Wohn­hauses, ein Poli­zei­hub­schrauber stieg auf, Poli­zei­streifen sowie die Ret­tungs­hun­de­staf­feln Unter­land und Lud­wigs­burg mit 13 Hunden durchkämmten das umge­bende Gelände.

Nach über zwei Stunden fand ein Polizei-Hundeführer das Mädchen um 22.15 Uhr schla­fend auf dem Fußboden eines warmen Hei­zungs­raums, der drei Gebäude­trakte ver­sorgt. Das schla­fende Mädchen wurde an die Eltern überg­eben. „Nicht nur den Eltern, auch den Ein­satzkräften sind große Steine der Erleich­te­rung vom Herzen gefallen“, beschrieb Poli­zei­spre­cher Peter Lechner die Situa­tion.

Ein Son­derlob sprach die Polizei den Frei­wil­ligen Feu­er­wehren Neckar­sulm, Dahen­feld, Ober­ei­sesheim und den Ret­tungs­hun­de­staf­feln für ihren enga­gierten ehren­amt­li­chen Ein­satz aus. (cf)