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Die technische Hilfe steht klar im Vordergrund

Neckarwestheimvon Uwe Mundt HSt

Ob die Feu­er­wehr ihren Namen noch zu Recht trägt, bezwei­felt allmählich der Neckar­west­heimer Kom­man­dant Martin Gross. Die Flo­rianjünger haben im abge­lau­fenen Jahr vor allem tech­ni­sche Hilfe geleistet, wie aus seinem Jah­res­be­richt her­vor­ging.

Als ?sehr gut auf­ge­stellt? cha­rak­te­ri­sierte der neue Kreis­brand­meister Uwe Vogel die Neckar­west­heimer Truppe im blauen Tuch. Das betreffe ins­be­son­dere die Tages­verfügbar­keit. Immerhin sind von den 43 Wehr­angehörigen 14 am Ort beschäftigt, wie Martin Gross berichtet hatte. Das ist fast ein Drittel.

?Rich­tiges? Feuer gesehen haben die Feu­er­wehr­leute letztes Jahr eigent­lich nur einmal bei einem Zim­mer­brand in einem Neubau. Das Feuer war rasch gelöscht. Einen wei­teren Brand gab es auf einer Pla­nier­raupe zwi­schen Neckar­west­heim und dem Orts­teil Pfahlhof.

Ansonsten brauchten die Feu­er­wehr­angehörigen nicht zur Spritze zu greifen, um einen Brand zu löschen. Einmal mussten sie aller­dings mit einem C-Rohr ver­eisten Schnee vom Dach der Alten Schule spritzen. Bei einem Ver­kehrs­un­fall mussten sie einen ein­ge­klemmten Fahrer befreien, einmal bei starkem Regen her­aus­gespülte Kanal­de­ckel wieder ein­setzen, einmal ver­schmutzte Erde nach einem Ver­kehrs­un­fall auf­nehmen und gegen Jah­res­ende einen windbrüchigen Baum von der Straße ent­fernen.

Aus 23 Jungen und vier Mädchen besteht gegenwärtig die Jugend­feu­er­wehr, berich­tete deren Leiter und stell­ver­tre­tende Kom­man­dant Joa­chim Panzer. Neben feu­er­wehr­tech­ni­scher Aus­bil­dung unter­nahmen die Nach­wuchskräfte einen Aus­flug, betei­ligten sich an einem Wett­kampf und besuchten ihre Kol­legen bei der Werk­feu­er­wehr im Kern­kraft­werk.

Ohne äußere Zei­chen geehrt wurde für sein 40-jähriges Enga­ge­ment in den Reihen der Wehr der langjährige stell­ver­tre­tende Kom­man­dant, Gründer der Jugend­feu­er­wehr und jet­ziger Schriftführer, Kas­sierer und Leiter der Alters­wehr, Armin Oben­land.

Nach seiner Anwärter­zeit zum ordent­li­chen Feu­er­wehr­mann befördert wurde Chris­tian Zeeh. Zum Ober­feu­er­wehr­mann stieg Chris­tian Bauer auf.

Für fleißigen Übungs­be­such wurden bei der Jugend­wehr mit einem Getränke­gut­schein aus­ge­zeichnet: Yannic Gross, Jonas und Julian Olis­la­gers, Robin Scheit­hauer, Lars Tho­male und Mark Wei­nert. Bei den Aktiven wurden Klaus Frei­berger, Uwe Arm­brust, Mat­thias Groß, Jochen Rieker, Steffen Groß und Natalie Groß geehrt, weil sie bei Übungen höchs­tens einmal ent­schul­digt gefehlt hatten.

Foto: Mit Hand­schlag ver­pflich­tete Kom­man­dant Martin Gross (links) den neuen Feu­er­wehr­mann Chris­tian Zeeh. (Foto: Uwe Mundt)