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Die Grundschule zu Besuch bei Ihrer Feuerwehr

Schwaigernvon Timo Schweizer, Feurwehr Schwaigern

Freitag ist bei vielen Schülern der belieb­teste Unter­richtstag, da ja das Wochen­ende direkt vor der Tür steht. Am 17. Januar stand bei der 4. Klasse der Mas­sen­ba­cher Grund­schule zudem ein Besuch bei ihrer Feu­er­wehr in Schwai­gern-Mas­sen­bach auf dem Pro­gramm, also gleich zwei freu­dige Gründe in die Schule zu gehen. Pünkt­lich um 10 Uhr trafen die 18 Schüler mit ihrem Klas­sen­lehrer im Schlepptau am Feu­er­wehr­haus ein. Schnell hatte jeder sein Platz im warmen Mann­schafts­raum gefunden und alle war­teten gespannt.

Zuerst begrüßte Abtei­lungs­kom­man­dant Timo Schweizer die Kinder recht herz­lich und stellte seine Helfer Dominik Glas­brenner, Wolf­gang Sauer und Markus Wet­tes­kind vor. Danach bekamen die Grundschüler einen kurzen Über­blick was die Feu­er­wehrmänner heute mit ihnen geplant haben. Wie ist eine Feu­er­wehr auf­ge­baut, welche Auf­gaben kann sie über­nehmen, wie setzt man richtig einen Notruf ab, wie funk­tio­niert ein Atem­schutzgerät und was gehört alles zu der Ausrüstung eines Feu­er­wehr­mannes? Hierzu wurde Feu­er­wehr­mann Dominik Glas­brenner nach und nach als Atem­schutzgeräteträger „ver­kleidet“. So konnten die Mädchen und Jungen Ihren Haus­meister einmal in einer anderen „Klei­der­ord­nung“ sehen.

Die Klasse die zuvor das Thema Feu­er­wehr im Unter­richt behan­delt hatte war von ihrem Klas­sen­lehrer bes­tens vor­be­reitet und beant­worten die ihnen gestellte Fragen vollständig. Nun war es für die Kinder Zeit den Spieß umzu­drehen und ihrer­seits Fragen an die Blauröcke zu stellen. Den Schüler wurde nach der Fra­ge­runde noch ein Hörspiel vor­ge­spielt in dem ein Feu­er­wehr­ein­satz von der Alar­mie­rung bis zu Ret­tung einer alten Frau genau zusam­men­ge­fasst wurde. Danach zeigte Timo Schweizer noch zwei Filme in denen gezeigt wurde wie schnell sich ein Feuer aus­breiten und wie gefährlich der Brand­rauch sein kann. Den beein­druckten Kin­dern wurden danach die Ver­hal­tens­re­geln in Brand­fall noch einmal ans Herzen gelegt.

Auf die Frage wer immer noch keinen Rauch­melder zu Hause hat konnte man erfreu­li­cher­weise nur zwei Hand­zei­chen erkennen. Die beiden würden sofort mit Info­ma­te­rial aus­ge­stattet das hof­fent­lich auch zu Hause ange­kommen ist. Denn jedem der Besu­cher wurde an diesem Vor­mittag klar:

„RAUCH­MELDER KÖNNEN DEIN LEBEN RETTEN“

Nach so viel Info´s war es nun an der Zeit für eine Pause in der den Kin­dern eine fri­sche Brezel und ein Fanta gereicht wurde. Zudem erhielt jeder Grundschüler noch einen Feu­er­wehr­be­cher mit der Not­ruf­nummer als Geschenk von Ihrer Feu­er­wehr.

Nach der kurzen Unter­bre­chung ging es dann auf dem Hof weiter. Die Feu­er­wehrler hatten dort einige Sta­tionen zum Thema Brandbekämpfung auf­ge­baut. Zuerst erklärte Gerätewart Sauer den Kin­dern alles rund um das Thema Feuerlöscher. Im Anschluss durften alle Schüler mit einem Wasser-Feuerlöscher einen kleinen Holz­brand in die Knie zwingen. Der Klas­sen­lehrer durfte unter Anfeue­rung seiner Schul­klasse mit einem Pul­verlöscher das Feuer dann gekonnt endgültig aus­ma­chen. Nun­mehr kam das ver­meid­liche High­light des Vor­mit­tages: die Fett­ex­plo­sion. Spätes­tens als die Feu­er­walze in den Himmel schoss wurde jedem klar das man einen Fett­brand nie­mals mit Wasser löschen darf. Das Wasser nicht immer das geeig­nete Löschmittel ist gilt auch für den Metall­brand der den Schülern in der nächsten Sta­tion demons­triert wurde.

Zum guten Schluss wurde das Löschfahr­zeug inspi­ziert. Auch hier wurden die Feu­er­wehrmänner noch einmal mit der Fragen der Viertklässler bom­bar­diert.

Ein unter­halt­samer Vor­mittag für beide Seiten ging (leider) wieder viel zu schnell zu Ende. Der Klas­sen­lehrer und seine Schüler bedankten sich mit einem dicken Applaus bei den Feu­er­wehrmännern und ver­ab­schie­deten sich.

Ein herz­li­ches Dan­keschön den Feu­er­wehr­ka­me­raden die durch ihr Mit­wirken diesen Besuch möglich gemacht haben!