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Die Ausrüstung der Wehr zur Schau gestellt

Massenbachhausenvon Gabi Muth HSt

Volle Ränge und eine tolle Stim­mung - die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Mas­sen­bach­hausen hatte bei ihrem Fest viele Gäste. Bis in die späten Abend­stunden fei­erten Männer, Frauen und Kinder auf dem Festgelände bei der Sport­halle.

Einmal am Lenkrad des roten Feu­er­wehr­autos - für die Kinder war das beim Feu­er­wehr­fest in Mas­sen­bach­hausen eine wahre Freude. (Foto: Gabi Muth)

Feu­er­wehr­kom­man­dant Lothar Schwarz und seine Männer haben bei Petrus ein Stein im Brett. Dieser schickte nämlich zum Feu­er­wehr­fest Son­nen­schein pur.

Zum Frühschoppen standen die Aktiven an den Töpfen und erhitzten paar­weise Weißwürste. Und auch beim Mit­tag­essen ging keiner hungrig nach Hause. Ohnehin bewiesen die Wehrmänner an diesem Tag wieder einmal, dass sie nicht nur bei den Einsätzen, son­dern auch in der Küche fit sind. Ihre Frauen hatten das Angebot mit leckeren Kuchen ergänzt, und zu den Klängen des Musik­ver­eins und der Alten Kame­raden schmeckte es gleich dop­pelt so gut.

„Löschen, retten, bergen, schützen“, was auf der großen Fahne am Fest­ein­gang stand, beschreibt die Auf­gaben der Wehr. So stellten sie beim Feu­er­wehr­fest auch ihre Löschfahr­zeuge zur Besich­ti­gung aus - zur Freude vieler Kinder, die es genossen, einmal im großen roten Auto am Lenkrad zu sitzen.

Besuch hatten die Feu­er­wehrmänner aus Mas­sen­bach­hausen auch von ihren Kol­legen aus Heil­bronn. Die waren mit einer gewal­tigen Maschine ange­reist: Einem Wech­sel­la­der­fahr­zeug, das Con­tainer zur Ein­satz­stelle trans­por­tiert. Davon, so erklärten Volker Nie­der­meier und Ben­jamin Wein­gand, gebe es bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Heil­bronn zwölf ver­schie­dene Aus­fer­ti­gungen - je nach Ein­satzort und Ein­satzart. Die beiden Wehr­leute brachten einen Con­tainer mit Son­derlöschmit­teln, die ein­ge­setzt werden, wenn Wasser zum Löschen nicht mehr aus­reicht. Bei­spiels­weise bei Com­pu­ter­brand, bei Kaminbränden oder bei Bränden in Che­mie­be­trieben und in der Indus­trie.

Inter­es­siert folgten die Gäste den Ausführungen der beiden Fachmänner. „Wir haben solche Fahr­zeuge nicht. Also haben wir die Kol­legen aus Heil­bronn ein­ge­laden, damit die Leute sehen, über welche Ein­satzmöglich­keiten die Feu­er­wehr verfügt“, sagt der stell­ver­tre­tenden Kom­man­dant in Mas­sen­bach­hausen, Mat­thias Schüssler.

Für die Kinder hatte die Jugend­feu­er­wehr einen kleinen Spie­le­par­cours auf­ge­baut. Zehn Liter Wasser fasste die Kübel­spritze, die von Hand gepumpt werden musste. Mit dieser Menge an Flüssig­keit galt es, am kleinen Feu­er­wehr-Holz­haus die „Flammen zu löschen“, vier Ten­nisbälle zu trans­por­tieren und einen Ball über eine Rut­sche zu befördern. Und selbst­verständlich nutzten die Kinder das tolle Wetter auch zu so man­cher Was­ser­schlacht.