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Der Nachwuchs der Wehr zeigte sein Können

Hardthausenvon Rainer Köller, HSt

Eine Mischung aus gemütli­cher Hocketse und Infor­ma­tionen über die Feu­er­wehr von ges­tern und heute war das tra­di­tio­nelle Feu­er­wehr­fest der Hardt­hau­sener Abtei­lung Lam­polds­hausen. Die Jugend­feu­er­wehr bewies mit einer gelun­gene Schauübung ihren hohen Aus­bil­dungs­stand.

Die Betreuer Bernd Herold, Steffen Köhnlein und Jochen Steeb ließen zur Schauübung eine Gruppe antreten. Sogar der Grup­penführer kam aus der Jugend. Der 16 Jahre alte Ingo Bro­selge machte seine Sache schon sehr gut. Klare Kom­mandos tönten über die ange­deu­tete Unfall­stelle.

Als Aus­gangs­lage wurde ein schwerer Ver­kehrs­un­fall ange­nommen. Am Unfallort ange­kommen, mussten die Flo­ri­ansjünger alle Maßnahmen vom Aus­legen der Schläuche über die Ret­tung der Ver­letzten bis zur Ersten Hilfe treffen. Die jungen Wehr­leute sorgten sogar für Beleuch­tung, die bei einem Unfall in der Dun­kel­heit wichtig ist für Ret­tungs- und Ber­gungs­ar­beiten.

Der Lam­polds­hau­sener Abtei­lungs­kom­man­dant Ralf Haußecker zeigte sich begeis­tert von der Jugend. Nicht nur der Beweis der guten Aus­bil­dung durch diese Schauübung brachte Haußecker dazu, die Betreuer der Jugend­ab­tei­lung hoch zu loben. Es sei eine tolle Sache, wenn die jungen Leute mit 18 Jahren zu den Aktiven wech­selten und schon eine gute Aus­bil­dung hätten. Das ent­laste die Kom­man­danten und Grup­penführer erheb­lich.

Flo­ri­ansjünger aus Neu­en­stadt kamen mit meh­reren his­to­ri­schen Feu­er­wehr­fahr­zeugen ange­fahren. Viele Gäste hatten schon auf die alten Vehikel gewartet und nutzten die Gele­gen­heit, sich ein Stück Feu­er­wehr­ge­schichte anzu­schauen.

Am nächsten Tag par­odierte die Lam­polds­hau­sener Ulk­nudel Ger­hard Plaschka den Sänger Udo Jürgens, und auch sonst war eine rie­sige Stim­mung in der Flo­ri­ansbar. Die Lam­polds­hau­sener haben mit 30 Aktiven nicht nur die größte Feu­er­wehr­ab­tei­lung inner­halb der Gemeinde. Im kleinsten Orts­teil von Hardt­hausen weiß man, wie ordent­lich gefeiert wird.

Der Kin­der­garten über­nahm den Ver­kauf von Kaffee und Kuchen. So kommt etwas Geld in die Kasse für die Kleinen. Jugend­be­treuer Jochen Steeb kündigte an, dass die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Hardt­hausen wieder Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren auf­nehme. Er lud Inter­es­sierte ein, gern ein paar Mal zum Rein­schnup­pern zu kommen.

Bild:
Auch die Ret­tung von Ver­letzten gehört zu den Auf­gaben der Flo­ri­ansjünger, wie die Hardt­hau­sener Jugend­wehr vorführte. (Foto: Agentur Kochertal)