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Brandstifter zündet den Container an

Weinsbergvon Gustav Döttling, HSt

„Es ist eine große Sauerei, dass unsere Alt­pa­pier­con­tainer beim Friedhof für Brand­stif­tungen miss­braucht werden“, ärgerte sich Weins­bergs Bürger­meister Stefan Thoma im Gemein­derat über die Zerstörungswut eines unbe­kannten Feu­er­teu­fels.

Acht Mal musste die Weins­berger Feu­er­wehr bereits ausrücken und die Con­tai­nerbrände neben dem Park­platz des städti­schen Fried­hofs löschen. „Die Polizei ist an dem Täter dran und ver­folgt die Sache intensiv“, berich­tete Bürger­meister Stefan Thoma.

Begonnen hat die Serie bereits im Februar. Ab März erfolgten die Brand­le­gungen nahezu in 14-tägigem Rhythmus. Bei der Feu­er­wehr sind inzwi­schen Ein­satz­kosten von rund 3400 Euro auf­ge­laufen. Der Schaden an den Alt­pa­pier­con­tai­nern und Alt­glas­con­tai­nern, die durch die Hit­ze­ent­wick­lung in Mit­lei­den­schaft gezogen wurden, beläuft sich auf rund 10 000 Euro. Ein Con­tainer kostet laut Aus­kunft der Ent­sor­gungs­firma Rhenus-Zehner 900 Euro.

Stadtrat Horst Kühner (FWV) plädierte dafür, den Con­tai­ner­stell­platz künftig obser­vieren zu lassen. „Wir sollten die Con­tainer mehr nach vorne holen“, schlug Carsten Richter (SPD) einen Stand­ort­wechsel vor.

Weins­bergs Bürger­meister will erst das Ergebnis der poli­zei­li­chen Ermitt­lungen abwarten, ehe die Stadt wei­tere Über­le­gungen in Bezug auf die Sicher­heit des Con­tai­ner­stand­orts anstellt.

Foto: Acht Mal hat seit Februar eine Brand­stif­tungs­serie an den Alt­pa­pier­con­tai­nern beim Weins­berger Fried­hofs­park­platz erheb­liche Schäden ver­ur­sacht. (Foto: Gustav Döttling)