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Brand in Industriegebäude mit Menschenleben in Gefahr

Neudenauvon Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau

„End­lich wieder eine gemein­same größere Übung!“ Das war das Ziel und auch das posi­tive Feed­back der Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer an der diesjährigen Hauptübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Neu­denau.

Nach knapp drei Jahren mit ein­ge­schränkten Übungsmöglich­keiten – vor allem im größeren Ver­bund – konnten Anfang Oktober die Feu­er­wehr­frauen und -männer aller Neu­de­nauer Ein­satz­ab­tei­lungen mit Unterstützung der Kame­raden aus Möckmühl eine gut vor­be­rei­tete Ein­satzübung abhalten.
Ange­nommen wurde ein Brand im „Werk 1“ sowie im Bürogebäude der Firma Böckling. Durch Rauch in den Trep­penhäusern und auf den Flucht­wegen war einigen „Mit­ar­bei­tern“ der Weg ins Freie ver­sperrt, daher musste eine umfas­sende Men­schen­ret­tung auf ver­schie­denen Wegen durchgeführt werden. Dabei galt es, sowohl die Per­sonen zu finden und zu retten, als auch den Brand im Gebäude zu löschen.
Einige Per­sonen waren auch auf Balkon und Dach des Gebäudes geflüchtet und mussten mit der Möckmühler Dreh­leiter gerettet werden.
Die Was­ser­ver­sor­gung über das Hydran­ten­netz wurde durch eine „lange Wege­strecke“ von der Jagst her unterstützt.
Die zwei Ein­satz­ab­schnitte, die schnell gebildet wurden, wurden vom Mehr­zweck­fahr­zeug Neu­denau (MZF) und dem Ein­satz­leit­wagen Möckmühl (ELW1) aus geführt.
Den Zuschauern, teils zufällig und teils geplant in unmit­tel­barer Nähe dem Geschehen fol­gend, waren von der Pro­fes­sio­nalität und trotzdem ruhigen Vor­ge­hens­weise der Feu­er­wehrkräfte begeis­tert.

Die knapp 70 Übungs­teil­nehmer waren bei der anschließenden Nach­be­spre­chung alle positiv gestimmt und freuten sich über das von der Firma Böckling gespon­serte warme Essen.