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Auch Nachbarkommune ebnet Weg für Feuerwehr-Zweckverband

Lehrensteinsfeldvon Gustav Döttling, HSt

Die letzten Bedenken sind ausgeräumt. Damit steht der Gründung des ersten kom­mu­nalen Feu­er­wehr­zweck­ver­bands in Baden-Württem­berg nichts mehr im Wege. Nach den Ell­ho­fe­nern am Dienstag stimmten nun am Don­ners­tag­abend die Gemeinderäte von Leh­ren­steins­feld geschlossen für die Gründung des Feu­er­wehr-Zweck­ver­bandes mit der Nach­bar­ge­meinde und benannten ihre Ver­treter für den neuen Feu­er­wehr­aus­schuss.

„Alle Wege sind geebnet. Die Ver­ein­ba­rung für die Gründung des Zweck­ver­bands ist vor­be­reitet und muss nur noch unter­schrieben werden“, erläuterte Bürger­meister Björn Stein­bach noch­mals ausführlich das Ver­fahren. Man arbeite sowohl auf Seiten der Feu­er­wehr als auch in den Ver­wal­tungen sehr gut mit Ell­hofen zusammen, so Stein­bach weiter.

Bis zur ersten Mit­glie­der­ver­samm­lung der neuen Wehr am 21. Februar 2015 habe man einen engen Zeit­plan abzu­ar­beiten. Es sei aber alles bereits mit dem Land­ratsamt Heil­bronn abge­stimmt und ter­mi­niert, sagte Stein­bach.

„Ich habe nicht ver­standen, wenn im Zweck­ver­band über finan­zi­elle Mittel ent­schieden wird, wel­chen Ein­fluss wir haben“, wollte Neu­ge­mein­derat Fery Weber (FW) wissen. Er halte es für kri­tisch, Kom­pe­tenzen abzu­geben. „Die Gemeinden stellen dem Zweck­ver­band ein Budget zur Verfügung, über die Ver­wen­dung wird im gemein­samen Feu­er­wehr­aus­schuss ent­schieden“, erläuterte der Bürger­meister. Man werde den Gemein­derat regelmäßig über den Zweck­ver­band infor­mieren. Zweck­verbänden Kom­pe­tenzen zu übert­ragen, habe sich vielfältig bewährt. „Das funk­tio­niert“, war Rainer Riedel (FW) über­zeugt.