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39 Minuten nach Alarm: Feuer aus

Offenauvon Peter Klotz, HSt

Alarmübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Offenau. Der Alarmruf kam um 18.57 Uhr von der Leit­stelle der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn. Sieben Minuten später stand das erste Tanklöschfahr­zeug am Ein­satzort, um einen Wohn­haus­brand in der Brun­nen­straße 14 zu löschen.

Das Übungs­sze­nario hatte es in sich: In einem Drei­fa­mi­li­en­haus hatte sich im ersten Stock ein Ölofen auf dem Flur entzündet. Den Bewoh­nern war die Flucht über das Trep­pen­haus abge­schnitten. Vier Per­sonen standen an den geöffneten Fens­tern und riefen laut um Hilfe, nur eine Person aus dem Erd­ge­schoss hatte sich retten können und gab an, dass sich noch fünf Kinder ent­weder im Keller oder dem Ober­ge­schoss befinden müssen.

Die Ein­satzkräfte hatten inzwi­schen durch ein zweites Löschfahr­zeug Verstärkung erhalten, ins­ge­samt waren nun an der Übung 32 Feu­er­wehr­leute betei­ligt. Sie stellten zwei trag­bare Lei­tern zu den Fens­tern im ersten Stock auf und schickten gleich­zeitig zwei Atem­schutz­trupps ins Unter­ge­schoss, die nach dem ver­missten Kin­dern suchen sollten.

Um 19.20 Uhr waren dann bereits alle Per­sonen aus dem Gebäude gerettet und wurden sofort ver­sorgt. Um ein Überg­reifen der Flammen auf Nebengebäude bei der engen Bebauung im alten Orts­kern zu ver­hin­dern, wurde zusätzlich noch eine Löschwas­ser­ver­sor­gung aus dem Neckar auf­ge­baut. Bereits 16 Minuten später bekam der Ein­satz­leiter die Mel­dung „Feuer schwarz“.

Foto: Zur Alarmübung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Offenau gehörte auch, dass sich die Flo­ri­ansjünger um geschädigte Per­sonen kümmern, die zuvor aus dem Gebäude gerettet worden waren. (Foto: Peter Klotz

(Foto: Peter Klotz)