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125 Jahre Freiw. Feuerwehr Heppenheim (Hessen) und Feuerwehr-Oldtimertreffen

Bad Friedrichshallvon Marco Semen, Bad Friedrichshall

Am 27.08.06 folgten wir einer Ein­la­dung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Hep­pen­heim zu einer Ver­an­stal­tung anlässlich deren Jubiläums­feier.

Aller­dings ging es hier nicht um eine bestehende Freund­schaft oder Aus­tausch brand­ak­tu­eller Themen, nein die Ein­la­dung galt unseren Feu­er­wehr-Old­ti­mer­fahr­zeugen mit Besat­zung. Denn die Ver­an­stal­tung lief unter dem Motto: Feu­er­wehr­fahr­zeuge damals und heute mit­an­ge­glie­dertem Feu­er­wehr-Old­ti­mer­treffen – und das sogar inter­na­tional.

Am Sonntag morgen gegen 07.30 Uhr star­teten 4 Kame­raden mit 3 Oldies, die deren Alter weit über­schritten, zu einer gemein­samen Fahrt über die Auto­bahn ins hes­si­sche Land. Dort wurden wir auf der Feu­er­wache herz­lich begrüßt und mit einem Frühstück gestärkt. Dann ging es im Convoy in die große Fußgänger­zone und jedem Oldie wurde ein Auf­stel­lungs­platz zuge­teilt.

Nun standen sie da in Reih und Glied. Jedem Fahr­zeug wurde eine Bewun­de­rung zuteil. Wir konnten uns zu den Wenigen zählen, die hier mit meh­reren Oldies ange­reist waren, denn ein his­to­ri­scher Löschzug ist schon was beson­deres.

Ent­lang den Fahr­zeugen aus 50er,60er und 70er Jahre ging es weiter mit aller­neu­ester Fahr­zeug- und Feu­er­wehr­technik aus der Umge­bung. Aus allen Kate­go­rien waren Ein­satz­fahr­zeuge aus­ge­stellt und mit fach­kun­digem Per­sonal zur Bera­tung und Erläute­rung der Bela­dung, Aus­stat­tung und des ein­satz­tak­ti­schen Wertes besetzt.

Ein paar Meter Bergauf in Rich­tung Kirche ging es weiter mit vielen Oldies, hier ins­be­son­dere auch die Bau­jahre vor dem 2. Welt­krieg, eines sogar noch in grün lackiert, der dama­ligen „Feu­er­schutz­po­lizei“.

Am Nach­mittag fand dann noch eine Fahr­zeugübergabe der Feu­er­wehr statt, ein Wech­sel­la­der­fahr­zeug konnte in Emp­fang genommen werden.

Nach der tra­di­tio­nellen Pla­kettenübergabe an die Old­ti­mer­fahrer und Besitzer (ein Erin­ne­rungsstück aus Metall) wurden wir von einem starken Regen über­rascht. Doch nach kurzer Zeit ließ das Nass von oben nach und wir konnten zur Heim­reise auf­bre­chen.