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Wasserrettung Zaberfeld Emetsklinge

Einsatz der Feuerwehren Zaberfeld und HeilbronnWasserrettung oder Eisunfall am von KFV Heilbronn

Mit dem Alarm­stich­wort „Ertrun­kene Person“ wurde mit einem Großauf­gebot von Feu­er­wehr, DLRG und Polizei an der Emets­klinge in Zaber­feld nach einer gemel­deten „Ertrun­kenen Person“ erfolglos gesucht.

Zaber­feld gegen 16.10 Uhr. Bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen tum­meln sich tau­sende von Badegästen wie jedes Wochen­ende am Badesee Emets­klinge und erfreuen sich dem kühlen Nass. Ein Bade­gast meldet, dass ca. 2 Meter vor ihren Augen ein Kind abge­taucht und nicht wieder auf­ge­taucht sei. Sor­ge­voll mel­dete Sie sofort dem anwe­senden DLRG der Orts­gruppe Eppingen, die mit 10 Ret­tungs­schwim­mern und 1 Wach­leiter vor Ort waren, ihre Beob­ach­tung. Auf­grund der präzisen Orts­be­schrei­bung unter­nimmt das DLRG sofort eine Such­ak­tion. Mit ins­ge­samt ca. 20 frei­wil­ligen Helfer und der gesamten DLRG Mann­schaft wurde eine Men­schen­kette im Wasser gebildet und an der besagten Stelle gesucht, doch ohne Erfolg.

Fast zeit­gleich wurde vom anwe­senden DLRG an der Leit­stelle ein Notruf abge­setzt. Die Feu­er­wehr Heil­bronn eilte mit der Tau­cher­gruppe um 16.24 nach Zaber­feld. Eben­falls wurde die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Zaber­feld alar­miert, die mit Ihrem MTW und dem LF8/6 zur Ein­satz­stelle eilten. Dort ange­kommen, sperrte die Wehr sofort die Zufahrt zum See ab und brachte Ord­nung in dem zum Teil zuge­parkten Ret­tungsweg und ermöglichte damit den nach­fol­genden Ret­tungs­fahr­zeugen eine pro­blem­lose Zufahrt zur Ein­satz­stelle.

Eben­falls alar­mierte die Ret­tungs­leit­stelle Heil­bronn die Ret­tungs­tau­cher der DLRG von Lauffen und Lein­garten. Um ca. 16.50 Uhr waren bereits die ersten Ret­tungs­tau­cher der BF Heil­bronn im Wasser. Mit einer sys­te­ma­ti­schen Such­ak­tion suchte man ein Gebiet von fast 100 auf 100 Meter ab. Nach und nach trafen alle Ein­satzkräfte ein und in kurzer Zeit hatte man 8 Tau­cher im Ein­satz. Dar­unter Vier der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn, Drei vom DLRG und einen Tau­cher der Was­ser­schutz­po­lizei. Zeit­weise war auch ein Poli­zei­hub­schrauber im Ein­satz, der die Ein­satz­stelle über­flog - jedoch eben­falls ohne Erfolg. Ein­satz­leiter der BF Heil­bronn Eber­hard Jochim beor­derte zusätzlich das neue Mehr­zweck­boot zur Ein­satz­stelle. Mit dem Echolot des Mehr­zweck­bootes wurde der Grund des Sees abge­tastet.

Nach einer inten­siven Such­ak­tion brach man um 19.00 Uhr erfolglos den Ein­satz ab.

Alle betei­ligten Ret­tungskräfte zeigten sich recht zufrieden nach Ein­satz­ende. Das Zusam­men­spiel von Feu­er­wehr, Polizei, DLRG und DRK funk­tio­nierte wieder mal her­vor­ra­gend, so das ein­stim­mige Resume aller Betei­ligten. Beson­ders zufrieden war Eber­hard Jochim über das neuen Mehr­zweck­boot der BF Heil­bronn. „Für uns war es eine neue Erfah­rung mit dem Echolot des MZB den Grund eines Sees nach einer ver­misten Person zu suchen. Aber der Ein­satz hat sich gelohnt und wir werden das Kon­zept weiter ver­folgen“.

Eben­falls vor Ort waren der stell­ver­tre­tende Kreis­brand­meister Harald Zeyer, wie der Zaber­felder Bürger­meister Thilo Michler und der stell­ver­tre­tende Leiter des Lauf­fener Poli­zei­re­vieres, Erich Hell­riegel.

Im Ein­satz waren

Feu­er­wehr Zaber­feld mit 23 Mann

Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit 15 Mann, davon 12 aus­ge­bil­dete Feu­er­wehr­tau­cher

Was­ser­schutz­po­lizei
1 TDKW
1 Strei­fen­wagen
4 Per­sonen, davon 1 Tau­cher

DLRG
Lauffen GW-Wasser mit Boot
Lein­garten GW-Wasser - 7 Per­sonen, davon 3 Tau­cher
Orts­gruppe Eppingen mit 10 Ret­tungs­schwim­mern und 1 Wach­leiter vor Ort