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Wasserrettung eines verunfallten Schwimmers im Elsenzer See

Einsatz der Feuerwehren Eppingen und HeilbronnWasserrettung oder Eisunfall am von Martin Kuhmann, Feuerwehr Eppingen

Um 21:53 Uhr wurden die Abtei­lungen Elsenz und Eppingen zu einer Was­ser­ret­tung am Elsenzer See alar­miert. Sie fanden beim Ein­treffen fol­gende Lage vor:

im Elsenzer See war ein Schwimmer nach Zeu­gen­an­gaben beim schwimmen im tiefen Wasser urplötzlich unter­ge­gangen. Er tauchte aber wieder auf, Mit­schwimmer ver­suchten ihn zu halten, was jedoch nicht gelang. Sie bil­deten mit anderen Schwim­mern sofort einen Kreis im Wasser und suchten nach dem Unter­ge­gan­genen, aber ohne Erfolg.

Dadurch, dass die Abt. Elsenz sich bei Ihrem Fest­aufbau am See befand, wurde durch diese sofort bei der Leit­stelle der Unfall gemeldet und die Alar­mie­rung ver­an­lasst. Somit waren viele Ein­satzkräfte der Abt. Elsenz sofort vor Ort und begannen mit ersten Maßnahmen. Es wurde an der Stelle, an der der Schwimmer unter­ge­gangen war sofort ein Seil über den See gespannt um den Ein­satzort zu mar­kieren. Wei­terhin wurde in dem Bereich sofort ver­sucht, den Unter­ge­gangen durch hinab tau­chen zu finden.

Beim Ein­treffen der Abt. Eppingen wurde mit wei­teren Ein­satzkräften Ret­tungs­ketten gebildet, die den See­be­reich am seichten Rand rings­herum absuchten. Mit dem Schlauch­boot und einer wei­teren 10 Mann starken Ret­tungs­kette wurde im tiefen Bereich durch sys­te­ma­ti­sches abtau­chen ver­sucht die Person zu finden. Mit den Ein­satz­fahr­zeugen wurde rund um den See wegen der ein­bre­chenden Dun­kel­heit die Aus­leuch­tung vor­be­reitet.

Nach Ein­treffen des Was­ser­ret­tungs­zuges der mit alar­mierten Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn rüsteten sich sofort meh­rere Ret­tungs­tau­cher aus, die in dem ver­mu­teten Bereich sys­te­ma­tisch mit dem Absu­chen des See­grundes begannen. Nach relativ kurzer Suche hatte gegen 22:30 Uhr ein Tau­cher die Person gefunden und brachte sie zum Ufer. Hier wurde Sie von den Ein­satzkräften über­nommen und dem Ret­tungs­dienst überg­eben, der sofort mit Wie­der­be­le­bungsmaßnahmen begann. Der Geret­tete wurde anschließend ins Kreis­kran­ken­haus nach Sins­heim gebracht.

Der Not­fall­seel­sorger der Abt. Eppingen war auch im Ein­satz und betreute die Bekannten des Ver­unglückten.

Im Anschluss an den Ein­satz, fand mit den ca. 80 anwe­senden Ein­satzkräften eine Nach­be­spre­chung des Ein­satzes im Fest­zelt statt, die durch den Oberbürger­meister Holaschke, den Stadt­kom­man­danten und den Leiter der Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn Eber­hard Jochim geleitet wurde. Hierbei brachte Jochim zum Aus­druck, dass die Vor­ge­hens­weise der Feu­er­wehr Eppingen vor­bild­lich war und mehr nicht machbar gewesen sei.

Im Ein­satz war die Feu­er­wehr Eppingen mit der Abt. Elsenz, ca. 80 Mann und neun Fahr­zeugen, sowie die BF-HN mit 19 Mann und vier Fahr­zeugen, der Ret­tungs­dienst mit NAW und RTW, der DRK-Orts­verein Elsenz, das DLRG mit 10 Mann und drei Fahr­zeugen sowie die Polizei mit einer Streife.