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Verpuffung in Produktionshalle - Vier Verletzte

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnExplosion oder Verpuffung am von Redaktion HSt

Bei einem Brand in einer Pro­duk­ti­ons­halle der Firma Thyssen-Krupp in der Wei­pert­straße in Heil­bronn wurden am Don­ners­tag­abend vier Men­schen leicht ver­letzt. Das Feuer ver­ur­sachte nach ersten Angaben der Firma außerdem einen Schaden im hohen sechs­stel­ligen Bereich.

Der Brand ent­stand am Don­nerstag gegen 19.30 Uhr an einer hydrau­li­schen Presse. Dort soll es laut Polizei eine Ver­puf­fung gegeben haben. Der Grund dafür war ges­tern Abend noch unklar. Mit­ar­beiter berichten von einer lauten Explo­sion in der rund 2000 Qua­drat­meter großen Pro­duk­ti­ons­halle. Anschließend habe es über der Maschine einen großen Feu­er­ball gegeben.

Schaden im hohen sechs­stel­ligen Bereich

Während der Explo­sion befanden sich zehn Mit­ar­beiter in der Fir­men­halle. Vier von ihnen – zwei Leih­ar­beiter und zwei Ange­stellte von Thyssen-Krupp – kamen mit leichten Brand­ver­let­zungen in Kran­kenhäuser.

Die Firma pro­du­ziert in der Pro­duk­ti­ons­halle Teile für die Auto­mo­bil­in­dus­trie. Wie groß der Schaden ist, war ges­tern noch unklar. Man rechne aber mit einem hohen sechs­stel­ligen Betrag, hieß es.

Löschar­beiten dauern vor­aus­sicht­lich die ganze Nacht

Da sich Öl entzündet hatte, setzte die Feu­er­wehr Löschschaum zur Brandbekämpfung ein. „Das größere Pro­blem ist aber die Brand­aus­brei­tung im Dach“, sagte Eber­hard Jochim, Kom­man­dant der Heil­bronner Feu­er­wehr. Dämmstoffe im Dach fingen an zu brennen, starker Wind beförderte die schnelle Aus­brei­tung des schwe­lenden Feuers.

Die Feu­er­wehr setzte drei Dreh­lei­tern und einen Kran ein, um den Brand von oben zu errei­chen. Höhen­retter seilten sich ab und demon­tierten das Dach der Pro­duk­ti­ons­halle. Die Ret­tungs­dienste waren mit einem Großauf­gebot vor Ort. 95 Feu­er­wehr­leute sowie zahl­reiche andere Helfer eilten zur Unglücks­stelle.

„Die Löschar­beiten werden vor­aus­sicht­lich noch die ganze Nacht andauern“, sagt Feu­er­wehr-Kom­man­dant Eber­hard Jochim.