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Unfallserie auf der A81

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnTechnische Hilfeleistung am

Heil­bronn - Frei­tagfrüh um halb Fünf ereig­nete sich auf der Auto­bahn A 81 zwi­schen den Anschluss­stellen Heil­bronn-Unter­grup­pen­bach und Weins­berg auf Höhe der Reis­bergbrücke ein fol­gen­schwerer Ver­kehrs­un­fall mit drei Ver­letzten und etwa 70.000,- Euro Sach­schaden.

Ein 28-Jähriger befand sich auf der Heim­fahrt nach Bayern und kam offen­sicht­lich wegen zu hoher Geschwin­dig­keit und Übermüdung mit seinem Auto ins Schleu­dern . Er streifte einen Klein­wagen, wodurch dieser nach rechts an die Schutz­planken gedrückt wurde.

Der japa­ni­sche Mit­tel­klas­se­wagen des Unfall­ver­ur­sa­chers schleu­derte gegen die Mit­tel­schutz­planken, beschädigte hier acht Schutz­planken und blieb in der Folge quer auf dem mitt­leren Fahr­streifen stehen.

Ein nach­fol­gender 47-jähriger Auto­fahrer erkannte das Fahr­zeug zu spät und fuhr unge­bremst in die Bei­fah­rer­seite des Ver­un­fallten. Durch den Auf­prall auf die Mit­tel­schutz­planken wurden Eisen­teile auf die Gegen­fahr­bahn (Fahrt­rich­tung Stutt­gart) geschleu­dert. Ein Last­wagen über­fuhr eines der Eisen­teile und riss sich dabei den Kraft­stoff­tank auf. Ungefähr 600 Liter Diesel liefen in das angren­zende Erd­reich, so dass etwa zehn Kubik­meter Erde als Son­dermüll ent­sorgt werden müssen.

An der Unfall­stelle waren ein Not­arzt, drei San­ka­fahr­zeuge, ein Fahr­zeug der Feu­er­wehr, sowie Mit­ar­beiter des Was­ser­wirt­schafts­amtes und der Auto­bahn­meis­terei ein­ge­setzt. Ins­ge­samt wurden zwei Per­sonen leicht und eine Frau schwer ver­letzt. Die Schwer­ver­letzte wird im Laufe des Tages in ein Kli­nikum nach Pforz­heim zur wei­teren ope­ra­tiven Behand­lung ver­legt.

Obwohl die Unfall­stelle mit genügend Absi­che­rungs­ma­te­rial und Hin­weis­schil­dern abge­si­chert ist, ereignen sich bei der Unfall­auf­nahme noch zwei Fol­geunfälle, glückli­cher­weise nur Blechschäden.

17.10.2003