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Tödlicher Verkehrsunfall auf der L1107 Richtung Stetten

Einsatz der Feuerwehren Brackenheim, Güglingen und SchwaigernVerkehrsunfall LKW am von PP Heilbronn / Timo Gebert, Feuerwehr Brackenheim

Mit dem Alarm­stich­wort „VU, eine ein­ge­klemmte Person“ wurden wir am Mon­tag­mittag auf die L1107 in Rich­tung Stetten alar­miert. Ein PKW war dort mit einem LKW zusam­men­gestoßen, infol­ge­dessen der PKW-Fahrer in seinem Fahr­zeug ein­ge­klemmt wurde.

Beim Ein­treffen des Ein­satz­lei­ters der Feu­er­wehr konnten beim PKW-Fahrer keine Vital­funk­tionen mehr fest­ge­stellt werden. Der kurz danach ein­tref­fende Not­arzt bestätigte leider diese Einschätzung und konnte nur noch den Tod des PKW-Fah­rers fest­stellen. Da im Innen­raum des ver­un­fallten Fahr­zeugs meh­rere Plüschtiere zu sehen waren und es auf den ersten Blick so aussah, dass sich auf der Rückbank ein Kin­der­sitz befand, wurde das auf die Hälfte der Breite zusam­men­gedrückte Fahr­zeug mit­tels hydrau­li­schem Ret­tungsgerät aus­ein­an­der­gedrückt. Glückli­cher­weise bestätigte sich dabei der erste Ver­dacht nicht, dass noch ein Kind mit im Fahr­zeug saß.

Von der Feu­er­wehr wurde der Brand­schutz an der Ein­satz­stelle sicher­ge­stellt sowie im Auf­trag der Polizei die Ver­kehrs­ab­si­che­rung durchgeführt. Da aus den ver­un­fallten Fahr­zeugen Betriebs­stoffe aus­liefen, wurde vor­sorg­lich ein Schaum­tep­pich gelegt. Nach der Unfall­auf­nahme durch die Polizei wurde der ver­stor­bene PKW-Fahrer mit­tels hydrau­li­schem Ret­tungsgerät aus seinem Fahr­zeug geborgen. Nach dem Abschleppen der Fahr­zeuge musste noch Hydrauliköl auf­ge­nommen werden.

Gemäß der Alarm- und Ausrücke­ord­nung wurden zu diesem Ein­satz eben­falls die Feu­er­wehr Güglingen mit dem Rüstwagen sowie die Berufs­feu­er­wehr Heil­bronn mit dem Rüstzug alar­miert. Nach der ersten Lage­mel­dung konnte die Berufs­feu­er­wehr den Ein­satz bereits auf der Anfahrt wieder abbre­chen, die Feu­er­wehr Güglingen fuhr mit ihren Fahr­zeugen die Unfall­stelle an, musste aber nicht tätig werden. Da sich die Ein­satz­stelle auf Gemar­kung der Stadt Schwai­gern befand, wurde vom Ein­satz­leiter auch der Kom­man­dant der Feu­er­wehr Schwai­gern verständigt, der eben­falls an die Ein­satz­stelle kam.

Die Feu­er­wehr Bra­cken­heim war mit ins­ge­samt fünf Fahr­zeugen und 22 Ein­satzkräften im Ein­satz. Zusätzlich waren fünf Ein­satzkräfte am Feu­er­wehrgerätehaus in Bereit­schaft.

Poli­zei­be­richt:

Nur noch tot konnte die Feu­er­wehr am Mon­tag­nach­mittag bei Bra­cken­heim einen 55-Jährigen aus dem Wrack seines Autos bergen. Der Mann fuhr gegen 13 Uhr mit seinem VW Polo zwi­schen Bra­cken­heim und Stetten. Ver­mut­lich auf­grund nicht ange­passter Geschwin­dig­keit geriet der PKW aus­gangs einer Links­kurve ins Schleu­dern und stieß mit voller Wucht mit der Bei­fah­rer­seite gegen einen ent­gegen kom­menden Lastzug. Der 37 Jahre alte Fahrer des Mul­den­kip­pers wurde leicht ver­letzt. Am Polo ent­stand Total­schaden. Die L1107 musste für meh­rere Stunden voll gesperrt werden.