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Schwerer Verkehrsunfall zwischen Brackenheim und Stetten

Einsatz der Feuerwehren Brackenheim und GüglingenVerkehrsunfall PKW am von Timo Gebert, Feuerwehr Brackenheim / PD Heilbronn

Bericht der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bra­cken­heim:

Mit dem Alarm­stich­wort "VU PKW" wurden wir am Sams­tag­nach­mittag von der ILS Heil­bronn auf die Land­straße zwi­schen Bra­cken­heim und Stetten alar­miert. An der Abzwei­gung nach Neip­perg kam es dort zu einem schweren Ver­kehrs­un­fall mit drei Fahr­zeugen.

Beim Ein­treffen an der Ein­satz­stelle war der Ret­tungs­dienst bereits vor Ort und ver­sorgte die betei­ligten Fahr­zeug­insassen. Ein PKW-Fahrer war noch in seinem Fahr­zeug ein­ge­klemmt, einen wei­terer PKW-Fahrer war nach Aus­kunft des Not­arztes seinen Ver­let­zungen erlegen.

Die Tätig­keit der Feu­er­wehr kon­zen­trierte sich zunächst auf die Ret­tung des noch ein­ge­klemmten PKW-Fah­rers. Mit der Seil­winde des Rüstwa­gens aus Güglingen wurden die noch nah bei­ein­ander ste­henden Fahr­zeuge aus­ein­an­der­ge­zogen, bevor mit hydrau­li­schem Ret­tungsgerät Dach und Fah­rertüre des PKW ent­fernt wurden, um den Fahrer gemeinsam mit dem Ret­tungs­dienst aus dem ver­un­fallten Fahr­zeug befreien zu können.

Nach Unfall­auf­nahme und Frei­gabe durch die Polizei sowie den anwe­senden Sach­verständigen wurde der beim Unfall ver­stor­bene Fahrer von der Feu­er­wehr geborgen.

Während der Zeit der Unfall­auf­nahme und der anschließenden Straßenrei­ni­gung durch ein Spe­zi­al­un­ter­nehmen wurde die Ein­satz­stelle von der Feu­er­wehr aus­ge­leuchtet und die Straße in Absprache mit der Polizei voll gesperrt.

Im Ein­satz war der Löschzug Bra­cken­heim mit sechs Fahr­zeugen und 37 Ein­satzkräften. Zusätzlich waren sechs Ein­satzkräfte am Feu­er­wehrgerätehaus in Bereit­schaft. Eben­falls im Ein­satz war die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Güglingen mit zwei Fahr­zeugen, der Ret­tungs­dienst sowie die Polizei.

Bericht der PD Heil­bronn:

Eine Viel­zahl von Not­ru­fern mel­deten der Poli­zei­di­rek­tion Heil­bronn am Samstag, 26.01.2013, gegen 15.00 Uhr einen schweren Ver­kehrs­un­fall. Nach den bis­he­rigen Ermitt­lungen ist ein 48-jähriger Lenker eines Renault Kas­ten­wa­gens von der Kreis­straße 2151 aus Rich­tung Neip­perg kom­mend in die Land­straße 1107 in Rich­tung Bra­cken­heim ein­ge­bogen. Hierbei miss­ach­tete er die Vor­fahrt eines 22-jährigen, der am Steuer eines Pkw Daimler-Benz saß. In diesem Fahr­zeug befand sich auch noch eine 21-jährige Bei­fah­rerin.

Im Einmündungs­be­reich kol­li­dierten die beiden Fahr­zeuge mit sol­cher Wucht, dass der Pkw Daimler-Benz des 22-jährigen auf die Gegen­fahr­bahn geschleu­dert wurde. Hierbei kol­li­dierte er noch mit dem ent­ge­gen­kom­menden Pkw VW eines wei­teren Ver­kehrs­teil­neh­mers, der von Bra­cken­heim in Rich­tung Stetten fuhr und mit zwei Per­sonen besetzt war. Der 22-jährige Daimler-Fahrer ver­starb noch an der Unfall­stelle an den Folgen seiner Ver­let­zungen. Seine 21-jährige Bei­fah­rerin wurde schwer ver­letzt. Ins­ge­samt wurden bei dem Unfall drei Per­sonen schwer ver­letzt, der 48-jährige Unfall­ver­ur­sa­cher wurde leicht ver­letzt.

Zur Klärung der Unfall­ur­sache wurde über die Staats­an­walt­schaft Heil­bronn ein tech­ni­scher Sach­verständiger beauf­tragt.

Die Feu­er­wehren von Bra­cken­heim und Güglingen waren im Ein­satz. Der Ret­tungs­dienst war mit zwei Notärzten und einem Ret­tungs­hub­schrauber sowie mit drei Ret­tungs­wagen im Ein­satz.

Es ent­stand ein Gesamtsach­schaden von 50.000 Euro. Zu nen­nens­werten Ver­kehrs­be­hin­de­rungen kam es nicht. Zur Betreuung von Unfall­op­fern und Angehörigen war ein Not­fall­seel­sorger im Ein­satz. Zeugen können unter Tel.: 07133/2090 sach­dien­liche Angaben machen. Die Ermitt­lungen in dieser Sache dauern an.

Foto: Mario Berger, HSt