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Nach Arbeitsunfall eingeklemmt !

Einsatz der Feuerwehr Bad RappenauMenschenrettung am von Feuerwehr Bad Rappenau

Am Dienstag nach Pfingsten ereig­nete sich gegen 16 Uhr bei Tem­pe­ra­turen von über 32° im Schatten in einem Fürfelder Indus­trie­be­trieb ein fol­gen­schwerer Arbeits­un­fall.

Bei Rei­ni­gungs­ar­beiten an einer Druck­ma­schine wurde ver­se­hent­lich ein Putz­lappen in die Maschine ein­ge­zogen. Beim Ver­such den Lappen zu retten geriet ein 40jähriger Arbeiter mit vier Fin­gern seiner rechten Hand eben­falls unter die Ein­zugs­walze. Mit einem schnellen Griff zum „Not-Aus“ und einem mark­erschütternden Schrei, der in der hin­tersten Ecke der meh­rere tau­send Qua­trat­meter großen Fer­ti­gungs­halle zu hören war, machte er auf seine Not­si­tua­tion auf­merksam.

Wärend anschließend Betriebs­angehörige mit der Demon­tage der Maschine begannen über­nahmen Ret­tungs­dienst und Not­arzt die Erst­ver­sor­gung des Ein­ge­klemmten. Die Angehörigen der nun auch alar­mierten Feu­er­wehr­ab­tei­lungen Fürfeld und Bad Rap­penau unterstützten die Ret­tung: Der bereit­ge­stellte hydrau­li­sche Ret­tungs­satz konnte wegen der engen räumli­chen Verhältnissse nicht eínge­setzt werden. Mit dem Ret­tungs­schnabel aus dem hydrau­li­schen Hebe­satz gelang es der Feu­er­wehr dann die Ein­zugs­walze um die erfo­der­li­chen Mil­li­meter anzu­heben. Der Ein­ge­klemmte war frei. Seit der Alar­mie­rung der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Bad Rap­penau waren jetzt gerade mal 16 Minuten ver­gangen.

Nach der Befreiung erlitt ein mit­hel­fender Betriebs­angehöriger auf­grund der imensen psy­chi­schen Belas­tung während des Ret­tungs­ein­satzes einen Schock. Bis sich der Ret­tungs­dienst der Person annehmen konnte wurde er von der Feu­er­wehr betreut.

Feu­er­wehr Bad Rap­penau
Bernd Gug­golz
stellv. FW-Kom­man­dant