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Lösemittelaustritt im Industriegebiet

Einsatz der Feuerwehr HeilbronnGefahrgut am von Feuerwehr Heilbronn

Ein ste­chender Geruch über dem Heil­bronner Indus­trie­ge­biet, löste am späten Mon­tag­nach­mittag einen größeren Ein­satz der Feu­er­wehr Heil­bronn aus. Gegen 17.00 Uhr gingen die ersten Mel­dungen von besorgten Bürgern in der Inte­grierten Leit­stelle für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst ein.

Ursache für die Geruchsbelästi­gung war ein Lösemit­tel­aus­tritt bei einer Firma in der Salz­straße. Die Ein­satzkräfte sperrten die Ein­satz­stelle weiträumig ab.

Drei Fir­men­mit­ar­beiter hatten sich durch die Dämpfe des aus­ge­tre­tenen Acrylsäure­ethyl­es­ters mit­tel­schwere Ver­let­zungen zuge­zogen und mussten zur Beob­ach­tung in eine Klinik ein­ge­lie­fert werden.

Notärzte führten vor Ort Unter­su­chungen an wei­teren Per­sonen durch. Hierbei konnten jedoch keine Ver­let­zungs­sym­ptome fest­ge­stellt werden.

Mit­ar­beiter angren­zender Firmen wurden auf­ge­for­dert, die Bereiche mit starker Geruchsbelästi­gung zu ver­lassen. Rund 50 Per­sonen waren hierbei betroffen.

Ein­satzkräfte der Feu­er­wehr sicherten den Brand­schutz und nahmen die aus­ge­lau­fenen Mengen mit Bin­de­mittel auf.

Zur Belüftung der mit lösemit­tel­hal­tigen Dämpfen ange­rei­cherten Räume kamen meh­rere Druckbelüftungsgeräte zum Ein­satz.

Die Feu­er­wehr war mit 35 Ein­satzkräften und der Ret­tungs­dienst mit 42 Ein­satzkräften und zwei Notärzten vor Ort.

Die poli­zei­li­chen Ermitt­lungen wurden auf­ge­nommen.

Feu­er­wehr Heil­bronn