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Lagerhallenbrand in Gundelsheim

Einsatz der Feuerwehren Gundelsheim, Bad Friedrichshall, Neckarsulm und HeilbronnBrand landwirtschaftliches Anwesen am von Feuerwehr Bad Friedrichshall/ Feuerwehr Gundelsheim

In der Mor­gendämme­rung bemerkte der Besitzer des Ferien- und Bau­ern­hofs Micha­els­berg über Gun­dels­heim eine dichte Rauch­wolke auf dem Hof. Eine Lager­halle brannte lich­terloh.Gegen vier Uhr meldet er den Brand über Notruf 112 der Feu­er­wehr­leit­stelle Heil­bronn. Diese alar­miert per Funkalarm die Feu­er­wehr Gun­dels­heim und die Abtei­lung Böttingen.

Von dem Ein­satz­leiter der Feu­er­wehr Gun­dels­heim wurde noch auf der Anfahrt ein Löschzug der Feu­er­wehr Bad Fried­richs­hall, verstärkt durch ein LF 10/6 der Abtei­lung Dut­ten­berg und dem Schlauch­wagen, SW 2000Tr, zur Unterstützung nach­ge­for­dert.

Auf dem Hof brannten rund 700 Rund­ballen Stroh und Heu, welche in einer offenen in stahl­bau­weise gefer­tigten Lager­halle gela­gert waren. Beim Ein­treffen der ersten Ein­satzkräfte war ein Großteil der aus glas­fa­ser­verstärken Well­be­da­chung bereits durch­ge­brannt, die Stroh­ballen brannten in voller Aus­deh­nung.

Vom Böttinger Hochbehälter wurde mit Hilfe des SW 2000 die einzig mögliche Was­ser­ver­sor­gung auf dem Micha­els­berg her­ge­stellt. Durch das schnelle Ein­greifen der Ein­satzkräfte konnte ein Überg­reifen der Flammen auf den angren­zenden Schwei­ne­stall ver­hin­dert werden. Die 25 Tiere wurden zur Sicher­heit in einen anderen Stall umge­sie­delt.Da absehbar war, dass die Nachlöschar­beiten bei der großen Menge an Stroh und Heu längere Zeit in Anspruch nehmen wird und die Löschwas­ser­menge des Hochbehälters, bis auf die Grund­ver­sor­gung des Orts­teils Böttingen, auf­ge­braucht war, wurden die beiden Abrollbehälter Wasser der Feu­er­wehren Heil­bronn und Neckar­sulm zur Ein­satz­stelle nach­ge­for­dert.Im Pen­del­ver­kehr wurden die Abrollbehälter durch eine TS8 direkt an der B27 mit Neckar­wasser gefüllt. Als hilf­reiche Unterstützung erwies sich auch ein Spe­zi­al­tank­fahr­zeug aus dem Stein­bruch in Gun­dels­heim, wel­ches frühzeitig den Ein­satzkräften zur Verfügung stand. Mit Hilfe eines Rad­la­ders wurden die Stroh­ballen auf einer angren­zenden Wiese großflächig ver­teilt und mit dem nun aus­rei­chenden Löschwasser der Abrollbehälter abgelöscht.

Um den Grund­schutz in Bad Fried­richs­hall und Gun­dels­heim zu gewährleisten, wurden die Abtei­lungen Unter­gries­heim und Ober­gries­heim zur Wach­be­set­zung in die Feu­er­wehrhäuser der jewei­ligen Kern­stadt­wehren alar­miert.