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Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Einsatz der Feuerwehr Bad FriedrichshallZimmerbrand am

Eine Aus­sied­ler­fa­milie aus Russ­land sah am Sonn­tag­vor­mittag im Wohn­zimmer dem Got­tes­dienst im Fern­sehgerät zu als es in der Küche ein Geräusch gab. Kurz darauf drang Rauch aus der Küche und es war Feuer sichtbar. Die Bewohner alar­mierten die Feu­er­wehr über Notruf.

Die Brand- Woh­nung befand sich im Erd­ge­schoss. Aus dem Küchen­fenster drang beim Ein­treffen des Löschzuges dichter Rauch. Um eine Ver­rau­chung des Trep­pen­hauses und der Woh­nung zu ver­meiden, ent­schloss sich der Grup­penführer des Tanklöschfahr­zeuges den Angriffs­trupp über das Fenster ein­zu­setzen. Das Feuer wurde mit einem C- Hohl­strahl­rohr unter Ein­satz weniger Liter Wasser gelöscht.

Als Brand­herd wurde der Ein­bau­ge­frier­schrank fest­ge­stellt. Dieser und der daneben ein­ge­baute Kühlschrank wurden aus­ge­baut und für die Polizei sicher­ge­stellt.

Während des Ein­satzes wurde bei der Erkun­dung der rückwärtigen Gebäude­seite die Ehe­frau des Woh­nungs­in­ha­bers mit Rauch­gas­ver­let­zungen und Kreis­lauf­schwäche auf dem Balkon gefunden und musste bis zum Ein­treffen des ange­for­derten Ret­tungs­wa­gens erst­ver­sorgt werden. Hierbei kam der mitgeführte Not­arzt­koffer zum Ein­satz.

Auf der Rückfahrt zum Feu­er­wehr­haus erlitt der Angriffs­truppführer Kreis­lauf­pro­bleme welche ver­mut­lich auf die Hitze und Anstren­gung seines Ein­satzes unter der schweren Ein­satz­klei­dung und des Atem­schutzgerätes zurückzuführen waren. Der Feu­er­wehr­mann trug die Ein­satz­klei­dung 90 nach Lan­des­vor­schrift, Flamm­schutz­haube und eine Über­hose für den Ein­satz in Brand­be­rei­chen.