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Jungschwan nach tierärztlicher Behandlung wieder wohlauf

Einsatz der Feuerwehr Lauffen a.N.Tiernotlage oder Kadaver am von Michael Kenngott, Feuerwehr Lauffen a.N.

Meh­rere Bootsführer, welche mit ihren Booten im Neckaro­ber­wasser der Schleuse Lauffen lagen, mel­deten einen Jung­schwan, wel­cher nicht mehr selber an Land kommen und auch nicht mehr richtig schwimmen konnte.

Um die Lage abzuklären wurde das Neckaro­ber­wasser ange­fahren und es konnte tatsächlich ein Jung­schwan fest­ge­stellt werden, wel­cher von der Schwa­nen­fa­mile abge­son­dert im Bereich des Was­ser­kraft­werk Lauffen schwamm.

Da das Ret­tungs­boot der Feu­er­wehr Lauffen der­zeit auf­grund eines Defekt nicht genutzt werden kann und das Ein­setzen des Mehr­zweck­bootes mit dem Boots­kran unverhältnismäßig erschien, war man froh darüber, ein Schu­lungs­boot der Yacht­schule Bootslädle von Lothar Lang nutzen zu dürfen. Mit dem zufällig auch noch roten Schu­lungs­boot wurde dann der Wehr­be­reich beim Was­ser­kraft­werk ange­fahren und der sicht­lich geschwächte Jung­schwan ins Boot auf­ge­nommen. Noch auf dem Wasser erfolgte eine erste Unter­su­chung des Jung­schwan auf sicht­bare Ver­let­zungen oder Brüche.

Da keine Ver­let­zungen oder Brüche erkennbar waren aber der Jung­schwan einen sehr deso­laten Ein­druck machte, wurde dieser dann zur wei­teren Abklärung in die Tier­klinik nach Heil­bronn gebracht. Nach einer Unter­su­chung und Auf­bau­spritzen konnte der Jung­schwan danach wieder im Neckaro­ber­wasser bei seiner Schwa­nen­fa­milie aus­ge­setzt werden, wo er dann auch gleich wieder Nah­rung zu sich nahm.

Die Feu­er­wehr Lauffen bedankt sich bei Lothar Lang und der Tier­klinik Heil­bronn für die unkom­pli­zierte Zusam­men­ar­beit.

Freiwillige Feuerwehr Lauffen a.N.